Weiterentwicklung der Ortstafel-Lösung: Betroffene sollen an Bord geholt werden

Faymann: "Ich stehe voll hinter den Verhandlungen" Bisher liege "gutes Verhandlungsergebnis" vor

Weiterentwicklung der Ortstafel-Lösung: Betroffene sollen an Bord geholt werden © Bild: APA/Pfarrhofer

Bundeskanzler Werner Faymann hat sich gegen ein Aufschnüren des Pakets zum Ortstafelkompromiss, aber für eine Weiterentwicklung ausgesprochen. Dass einige Slowenenvertreter bereits bei der Lösung dabei sind, wertete er nach dem Ministerrat schon als "großen Erfolg".

"Ich stehe voll hinter den Verhandlungen, die Staatssekretär Ostermayer (Josef, Anm.) geführt hat und führt", erklärte der Kanzler. Ostermayer genieße sein volles Vertrauen. Er schließt sich deshalb dessen Meinung an, wonach man versuchen soll, bis zum Schluss alle Betroffenen an Bord zu bekommen.

Das Aufschnüren eines Pakets hätte nur Sinn, wenn alle Beteiligten etwas neues wollen. "Davor warne ich", meinte Faymann. Das Ergebnis sollte hingegen weiter entwickelt werden. Auch der Rat der Kärntner Slowenen werde sich "derselben Mühe unterziehen müssen, wie die anderen", so der Kanzler in Richtung der Slowenenvertreter. Bisher liege jedenfalls ein "gutes Verhandlungsergebnis" vor. Auch seitens der Slowenenvertreter sei schon "einiges an Zustimmung" dabei.

(apa/red)

Kommentare

christian95 melden

Seit dem Krieg gibt es keine Lösung bei den Ortstafeln, auf ein paar weitere Jahre kommt es auch nicht an...
Die Kärnter wollen ja gar keine Lösung.

Wir brauchen dringend eine Verwaltungs- und Staatsreform. Danach können wir wiederum über die Ortstafeln endlos verhandlen. (Über 10 Mrd. JÄHRLICH! kann man in dieser aufgeblähten Verwaltung einsparen)

Herr Bundeskanzler auf die Wertigkeit kommt es an!

RobOtter
RobOtter melden

Re: Seit dem Krieg gibt es keine Lösung bei den Ortstafeln, Wiedereinmal siegen die Parolenfinger auf der Tastatur.
Nur zur Info: Die Administration des Bundes und der Länder kostet jährlich 16 Mrd Euro. (Statistik Austria) Wie willst Du da 10 Mrd. einsparen? Glaubst Du wirklich dass 63% einzusparen wären. Nein, denn Du gibst hier ja nur Parteiparolen weiter....
Außerdem ...was hat das alles mit den Ortstafeln zu tun? Abgesehen davon dass die Verpflichtung zweisprachige Ortstafeln aufzustellen seit dem Jahr 1955 aktuell ist und nicht seit dem Krieg, wie Du sicherlich schon 20 mal gepostet hast.

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