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Weinstein-Skandal: New York, Los Angeles und London arbeiten zusammen

Mehr als 50 Frauen betroffen

Die Polizeibehörden in New York, Los Angeles und London arbeiten mittlerweile gemeinsam an den Vorwürfen wegen sexueller Übergriffe gegen US-Filmproduzent Harvey Weinstein. Das sagte der führende Ermittler der New Yorker Polizei, Robert Boyce, am Mittwoch dem Radiosender WCBS.

Da die betroffenen Frauen nach den sexuellen Übergriffen psychisch gelitten hätten, müssten die Ermittler behutsam vorgehen. "Wir müssen mit jedem, der zu uns kommt, sehr vorsichtig umgehen, und das tun wir auch", sagte Boyce. Mit Hilfe von Telefondatensätzen und Dokumenten von Unternehmen arbeite die Polizei daran, die einzelnen Vorfälle der Reihe nach zu rekonstruieren. Das erfordere Zeit, sagte Boyce.

Mehr als 50 Frauen werfen dem heute 65-jährigen Weinstein vor, sie sexuell belästigt, missbraucht oder vergewaltigt zu haben. Der Produzent weist die Vorwürfe zurück und hat durch einen Sprecher erklären lassen, keinen nicht-einvernehmlichen Sex gehabt zu haben.

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