Weil zu viele Araber im Flugzeug waren:
US-Amerikaner verlässt startklaren Flieger

Abflug wegen "Sicherheitsbedenken" verschoben Istanbul: Maschine der Turkish Airlines durchsucht

Weil zu viele Araber im Flugzeug waren:
US-Amerikaner verlässt startklaren Flieger © Bild: Reuters/Feature

Ein Amerikaner hat in Istanbul ein türkisches Flugzeug Minuten vor dem geplanten Start verlassen, nachdem er vehement über zu viele Araber an Bord geklagt hatte. Die Maschine der Gesellschaft Turkish Airlines sei gestoppt und dann mehr als zwei Stunden durchsucht worden, berichteten türkische Medien am Dienstag. Alle Passagiere mussten dazu das Flugzeug verlassen. Ein Sprecher der Fluggesellschaft bestätigte den Fall. Ziel der Maschine sei New York gewesen.

Der Amerikaner hatte eine Stewardess gerufen und erklärt: "Mit diesen arabisch aussehenden und gekleideten Reisenden will ich nicht fliegen." Der Pilot verschob den Start. Den Berichten zufolge mussten die türkischen Behörden das Flugzeug durchsuchen. Internationale Regeln für den Flugverkehr sehen dies demnach vor, sobald ein Gast Sicherheitsbedenken anmeldet. Der Amerikaner reiste zunächst wieder nach Istanbul ein und nahm dann später eine Maschine nach London.
(apa/red)