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Weihnachtsgeschenke:
Vorarlberger sind sparsamer

Wirtschaftskammer: Sie geben zehn Euro weniger aus als im Österreichschnitt

Eine Frau kauft Weihnachtsgeschenke ein. © Bild: Thinkstock

Die Vorarlberger werden sich ihre Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr rund 330 Euro kosten lassen. Im Vergleich zum Vorjahr seien die Menschen im Ländle mit ihrem Budget etwas zurückhaltender, teilte die Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV) am Donnerstag mit. Mit ihren geplanten Ausgaben für Weihnachtsgeschenke lägen sie um zehn Euro unter dem Österreichschnitt.

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Insgesamt werden 90 Prozent der Vorarlberger Freunde, Familie, Kollegen oder Verwandte zum Weihnachtsfest beschenken, geht aus einer Analyse der KMU Forschung Austria auf Basis einer repräsentativen Konsumentenbefragung im westlichsten Bundesland Österreichs hervor. Allerdings haben sie keine Eile, diese Präsente einzukaufen, denn nur wenige Vorarlberger (14 Prozent) beginnen damit vor Dezember. Im Gegenteil, Vorarlberg scheint laut WKV in diesem Jahr eher ein Land der "Late Shopper" zu sein: 33 Prozent werden ihre Weihnachtseinkäufe erst in der zweiten Dezemberhälfte kaufen. Die Vorarlberger liegen damit über dem Österreichschnitt von 30 Prozent "Späteinkäufern".

Online-Einkauf boomt

Beim Einkaufsmedium erlebt 2014 erneut der Internethandel einen Aufschwung. 34 Prozent der Geschenke werden in Vorarlberg online bei österreichischen und internationalen Anbietern gekauft. Das Ranking der meistgekauften Weihnachtspräsente führt im Ländle die Bekleidung an. 43 Prozent der Vorarlberger planen, Kleidung zu verschenken. Gefolgt wird diese von Büchern (41 Prozent), Spielwaren (38 Prozent), Gutscheinen (37 Prozent) und Sportartikeln (31 Prozent). Letztere sind österreichweit nur von geringer Bedeutung. Nur zehn Prozent der Österreicher planen Sportausrüstungen zu schenken. Im Österreichschnitt liegen hingegen Gutscheine, Bücher und Bekleidung auf den Plätzen eins bis drei der beliebtesten Geschenke unter dem Weihnachtsbaum.

Weniger Geld verfügbar

Ihre Weihnachtsausgaben drosseln lässt die Vorarlberger in diesem Jahr weniger verfügbares Geld bzw. ein geringeres Einkommen als noch im Jahr davor. Auch Sparen oder die Vereinbarung, einander weniger schenken zu wollen, werden als Gründe genannt, weniger für Weihnachtsgeschenke ausgeben zu wollen. Jene, die in diesem Jahr tiefer in die Taschen greifen wollen, tun dies, weil sie mehr Menschen als im Vorjahr zu beschenken haben oder laut ihren Angaben die Preise für die erwählten Dinge gestiegen sind.

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