Weihnachtsgeschenke von

Der Sparstrumpf wird geplündert

Die Österreicher geben in diesem Jahr weniger für ihre Geschenke aus als noch im Vorjahr

Weihnachtsgeschenke - Der Sparstrumpf wird geplündert © Bild: APA/DPA/Hollemann

Das Christkind setzt den Sparstift an: In Österreich geben die Menschen heuer um etwa 100 Mio. Euro weniger für Weihnachtsgeschenke aus als noch im vorigen Jahr. Insgesamt werden trotz Krise laut einer Studie aber immer noch 2,4 Mrd. Euro investiert. Pro Kopf sinken der Studie zufolge die Ausgaben für Geschenke von 390 auf 386 Euro, wobei Frauen mit 400 Euro spendabler sind als Männer mit 371 Euro.

Sieben von zehn Befragten gaben gegenüber dem Marktforschungsinstitut Integral an, sie würden für diese Ausgaben das Sparschwein "schlachten", wobei dafür Männer mit 76 Prozent stärker als Frauen (67 Prozent) auf Ersparnisse zurückgreifen. Vier von zehn finanzieren die Präsente mit ihrem Weihnachtsgeld.

Gekauft werden die Weihnachtsgeschenke vorzugsweise im Einzelhandel - zu 80 Prozent -, während das Bestellen im Internet bzw. beim Versandhandel noch abgeschlagen liegt bei 18 bzw. 11 Prozent. Acht von zehn Befragten zahlen beim Weihnachtsshopping hauptsächlich mit Bargeld, auf die Kreditkarte greifen rund ein Viertel der Männer und ein Fünftel der Frauen zurück.