Weihnachtsgeschäft bisher im Minus: Warme Witterung & spätes Shopping sind schuld

Nach zweiter Dezemberhälfte wird mit Plus gerechnet Schuh-, Sportartikel- & Lebensmittelhandel im Minus

Das Weihnachtsgeschäft ist bisher unter dem Vorjahresniveau geblieben. Die zu warme Witterung Anfang Dezember habe vor allem in den modischen Branchen zu weniger Geschäft geführt, wodurch laut KMU Forschung Austria in Summe bis einschließlich 19. Dezember 2006 ein reales Minus im Einzelhandel von 1 Prozent eingefahren wurde.

Nachdem 40 Prozent des Weihnachtsgeschäftes in der zweiten Dezemberhälfte gemacht werden, geht man insgesamt von einem Plus von 1 bis 2 Prozent aus.

LCD Fernseher im Trend
Im Trend liegen heuer LCD Fernseher, Digitalkameras, Elektrokleingeräte, Silberschmuck, modische Uhren, Lego, Playmobil und Pullover, so die Umfrage. Nach Branchen zählen bisher der Spielwarenhandel, der Elektro- und Fotohandel, Drogerien und Parfümerien sowie der Papier- und Buchhandel zu den Gewinnern, mit einem Minus sind bis Mitte Dezember der Schuhhandel, der Sportartikelhandel, der Lebensmittelhandel, der Uhren- und Schmuckhandel, der Lederwarenhandel und der Bekleidungshandel ausgestiegen.

Shopping immer später
Die Österreicher werden heuer rund 1,4 Mrd. Euro für Weihnachten ausgeben. Der Großteil des Weihnachtsbudgets wird für die engere Familie verwendet. 83 Prozent der Österreicher schenken im Wert von knapp 350 Euro pro Person. Grundsätzlich ist der Trend zu beobachten, dass das Weihnachts-Shopping immer später erfolgt, geht aus den Unterlagen zur Pressekonferenz zum Weihnachtsgeschäft 2006 im Einzelhandel hervor.

(apa/red)