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Ferienende bringt Stau-Wochenende

Besonders auf den Transitrouten in Salzburg, Tirol und Vorarlberg wird man stehen

Stau auf der Tauernautobahn. © Bild: APA/Barbara Gindl

Nicht nur in Österreich enden die Weihnachtsferien, sondern auch in 14 deutschen Bundesländern. Der ARBÖ hat am Freitag daher vor Staus auf den Transitrouten im Osten und Westen gewarnt. Auf den Transitrouten wird die Urlauber-Reisewelle vor allem am Samstag und dem Dreikönigstag am 6. Jänner rollen, besonders betroffen sollen dabei Salzburg, Tirol und Vorarlberg sein.

Am Dreikönigstag gibt es für das Bundesland Salzburg einen sportlichen Stauauslöser, der durch das Ende Vierschanzentournee bedingt ist. So wird vor allem der Veranstaltungsort Bischofshofen betroffen sein. Ansonsten wird der Urlaubsverkehr die klassischen Staustrecken die Pinzgauer Bundesstraße (B311) zwischen Bischofshofen und Zell am See, die Tauernautobahn (A10) zwischen Bischofshofen und der Stadt Salzburg sowie die Westautobahn (A1) im Großraum der Landeshauptstadt betreffen.

Für Tirol warnt der ARBÖ vor Blockabfertigung und stundenlange Verzögerungen auf der Fernpaß Bundesstraße (B179), wo Blockabfertigung und stundenlange Verzögerungen vor dem Grenztunnel Vils-Füssen und dem Lermoosertunnel ab den Vormittagsstunden beinahe unvermeidlich sein sollen. Bis in den späten Nachmittag wird es auf der B179 im gesamten Verlauf in beiden Richtungen nur sehr langsam vorwärtsgehen. Ein ähnliches Bild wird sich auf der Zillertal Bundesstraße (B169) im gesamten Verlauf sowie vor dem Brettfalltunnel zeigen.

Vierschanzentournee in Innsbruck

Verzögerungen werden auf der Inntalautobahn (A12) vor der Ausfahrt Wiesing und im Bereich zwischen Kramsach und Kufstein erwartet. Innsbruck wird am Samstag vom dritten Springen der Vierschanzentournee auf der Berg-Isel-Schanze betroffen sein.

In Vorarlberg wird die Staugefahr vor allem auf die Rheintalautobahn (A14) im Großraum Bludenz sowie die Arlberg Schnellstraße (S16) zwischen Bludenz und Landeck konzentrieren. Auch auf der Silvretta Landesstraße (L188) zwischen der Ausfahrt Bludenz-Montafon und Gaschurn werden die Reisenden wohl ein wenig Geduld benötigen.

Stadteinfahrten am Montag betroffen

Der Hauptteil der Rückreisewelle wird die Transitrouten und Stadteinfahrten der Landeshauptstädte am Montag, dem Dreikönigstag, treffen. Im Großraum Wien sind es laut ARBÖ vor allem die Südautobahn (A2) zwischen Baden und der Stadtgrenze, die Westautobahn (A1) zwischen Sankt Pölten und Wien-Auhof, die Südosttangente (A23), die Triester Straße und Altmannsdorfer Straße, wo somit mit Staus zu rechnen sein wird.

Rund um Graz werden lange Verzögerungen auf der Südautobahn (A2) zwischen den Knoten Graz/Ost und Graz/West sowie die Pyhrnautobahn (A9) vor dem Plabutschtunnel nicht ausbleiben. Die Staupunkte rund um die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz werden die Westautobahn (A1) zwischen Asten und dem Knoten Haid und die Mühlkreisautobahn (A7) im Stadtgebiet sowie die Einfallstraßen wie die Donau Bundesstraße (B3), Leonfeldener Bundesstraße (B126) und die Wiener Bundesstraße (B1) sein.

Kommentare

christian95 melden

Wien ist anders!
Wien hat eine eigenen (Grüne) Verkehrsverhinderungs-Stadträtin. Demnächst wir auch noch auf der Tangente eine eigenen Fahrradspur gebaut...... Nach News Orleans Z.B. führt über das sensible Sumpfgebiet eine 30 km Autobahn. Nur in Österreich ist über die Lobau so etwas, dank der Grünen, nicht möglich! Wien verdient nichts anderes. Wien hat sich diese Typen selbst gewählt.

brauser49
brauser49 melden

Zu Recht ist Wien anders, denn es hat keine riesigen Sumpfgebiete wie im Süden der USA (was soll da sensibel sein?)
Dazu kommt das sich die USA weder um Umwelt noch um Klimaabkommen einen Dreck schert !
Von ihnen habe ich noch nie einen konstruktiven Vorschlag gelesen, alles was sie zustande bringen sind ewig gleiche Hinweise auf (Abschaffung) der Politik die ihnen nicht zusagt !

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