Weihnachten von

Was das Christkind bringen soll

Welche Geschenke sich die Österreicher wünschen und was sie auf keinen Fall wollen

Geschenkeübergabe zu Weihnachten © Bild: Thinkstock

Zu Weihnachten werden auch wieder Geschenke verteilt: Nur was soll man schenken? Die aktuelle Weihnachtsstudie, durchgeführt von meinungsraum.at für eBay.at., hat die Weihnachtswünschen von Frau und Herr Österreicher enthüllt: Laut Umfrage führen Bargeld und Gutscheine insgesamt die Beliebtheitsskala an.

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45 Prozent der 1.000 befragten Personen (zwischen 14 und 65 Jahren) wollen Bares unter dem Christbaum sehen. 43 Prozent freuen sich über Gutscheine, dicht gefolgt von Reisen (41 Prozent). Mit Büchern (23 Prozent), elektronischen Geräten wie Smartphones, Tablets oder Navigationsgeräten (23 Prozent) und Uhren oder Schmuck (20 Prozent) ist man ebenfalls noch auf der sichereren Seite. Ein Viertel der Österreicherinnen freut sich zudem über Modisches – von Kleidung, über Schuhe bis hin zu Accessoires.

Tiroler und Wiener sind Ausnahmen

Aber nicht in allen Bundesländern sind Bargeld und Gutscheine am beliebtesten. In Tirol und Wien legt man auf andere Dinge wert: Hier punktet das Christkind am meisten mit Reisen. Die Plätze vier und fünf gehören im Großteil Österreichs den Büchern und elektronischen Geräten wie Smartphones, Tablets oder Navigationsgeräten. Auf Individualität legt man hingegen im Westen Österreichs Wert: Selbstgemachtes schafft es in Tirol auf den vierten und in Vorarlberg auf den fünften Platz.

Mit Präsenten, die dem Beschenkten ein sportliches oder gar abenteuerliches Erlebnis bescheren, punktet das Christkind in Oberösterreich. Uhren oder Schmuck sind hingegen im Osten beliebt – sowohl im Burgenland als auch in Wien. Die Wiener sind auch die einzigen, bei denen es die Kleidung unter die Top-5 der Weihnachtswünsche schafft.

Was man nicht schenken sollte

Die Studie zeigt: Praktische Geschenke sind bei den Österreichern wenig beliebt. Denn ganz oben auf der Liste der ungewollten Geschenke stehen Socken und Unterwäsche sowie praktische Dinge für den Haushalt, etwa der Mixer oder der Staubsauger. Männer können zudem Kosmetikartikeln und hübschen Dingen für den Haushalt, etwa Dekorationsobjekten, kaum etwas abgewinnen. Bei Frauen wird die Liste der ungewollten Geschenke von Elektrowerkzeug und Heimwerkerbedarf angeführt, dicht gefolgt von Mixer und Co.

Österreicher kaufen gerne spontan

Denn obwohl ein beträchtlicher Teil der Österreicher (42 Prozent) spontan und nach Bauchgefühl kauft, plant und recherchiert ein Drittel vorab genau, was auf die Einkaufsliste darf und soll. Im Bundesländervergleich sind in Wien (38 Prozent) und in der Steiermark (37 Prozent) die meisten organisierten Käufer zu finden, gefolgt von Tirol (34 Prozent). Als Spontankäufer bezeichnet sich hingegen die Hälfte der Burgenländer und Kärntner, den dritten Platz belegen die Salzburger (47 Prozent).

Wunschliste erwünscht?

Der Wunschliste als Allheilmittel gegen ungewollte Geschenke kann etwa ein Fünftel der Österreicher etwas abgewinnen. 15 Prozent der Österreicher schreiben regelmäßig Wunschlisten, weitere 6 Prozent helfen zumindest dieses Jahr dem Christkind so ein wenig auf die Sprünge. Besonders viele Wunschlisten-Schreiber sind in Wien (22 Prozent) und Tirol (21 Prozent) zu finden, die wenigsten in Kärnten (11 Prozent) und dem Burgenland (8 Prozent).

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