Weihnachten von

Billigere Christbäume

Günstigere Preise in den nächsten Jahren – Heuer noch keine Auswirkung

Christbäume Stockbild © Bild: Thinkstock

Christbäume werden billiger, soweit die erfreuliche Nachricht. Allerdings noch nicht heuer, soweit das Negative: Laut Gottfried Fließer, Obmann der steirischen Christbaumbauern, dürfte es heuer auch keine Bewegung bei den Preisen geben. In den nächsten Jahren kämen allerdings aufgrund der in der Vergangenheit stetig vergrößerten Anbauflächen höhere Mengen auf den Markt. "Ich kann kein Prophet sein, aber wenn man braucht sich nur anzusehen, wie die freie Marktwirtschaft funktioniert", sagte Fließer.


Die Anbaufläche habe laut Fließer vor 15 bis 20 Jahren rund 200 Hektar betragen, vor zehn Jahren rund 300 und nunmehr dürfte sie sich auf 400 bis 500 Hektar belaufen. Genaue Zahlen habe man nicht, so Fließer zur APA. In der Steiermark habe es im Mai auch nicht solche Frostschäden wie im Burgenland gegeben: Die Oststeiermark sei kaum, die Weststeiermark so gut wie gar nicht betroffen gewesen.

Derzeit koste ein Meter steirische Nordmanntanne zwischen 15 und 20 Euro, wie Fließer laut einem ORF-Steiermark-Interview sagte: „Jedes Jahr, so schätze ich, werden wir in etwa einen Euro pro Baum verlieren. Es werden im Schnitt pro Baum einige Euro sein in den nächsten zehn Jahren". Dies wollte er so nicht bestätigen, allerdings dürfte es in den nächsten Jahren Bewegung bei den Preisen geben, gemäß Angebot und Nachfrage.

Mehr Bäume aus Skandinavien

Für die höhere Produktion müsse man jedenfalls einen Markt finden. Eine Möglichkeit wären Exporte in die Nachbarländer, zum Beispiel Slowenien. Doch müsse man sehen, dass sich nicht viele Menschen dort die steirischen Bäume würden leisten können, bestätigte Fließer einen Bericht der "Kleinen Zeitung". Österreichweit würden jedes Jahr rund 2,5 Mio. Bäume benötigt. Die Steiermark habe jedes Jahr ein Potenzial zwischen 300.000 und 500.000 Bäumen.

Ein Faktor sei auch gewesen, dass in den vergangenen Jahren kein so großer Druck aus Skandinavien geherrscht habe, da viele dänische Hersteller aufgehört hätten. Damit sei es nun vorbei, denn die dänischen Anbauflächen seien nun wieder so groß wie vor 20 Jahren: "Da drängen nun rund 20 Mio. Stück auf den Markt". Fließer selbst hat übrigens vor einigen Wochen seine Funktion als Obmann der steirischen Christbaumbauern "aus persönlichen Gründen" zurückgelegt.

Kommentare

Ignaz-Kutschnberger

Also ich kaufe meinen immer am 1. Jänner... da bekomme ich ihn dann immer um 50% billiger ;-) ... der Lauda hat ja a nix zu verschenken...

rotklee8 melden

Es wäre sicher sinnvoller auf lebende Christbäume umzusteigen. War bisher relativ unpraktisch, aber inzwischen gibts ja auch da sehr praktische Angebot wie zum Beispiel: http://greenrabbit.co/lebende-christbaume/

Ignaz-Kutschnberger
Ignaz-Kutschnberger melden

Lebenden Christbaum haben wir auch mal ghabt...aber das war auch nicht so praktisch, weil irgendwie hat es dann nach 5 Jahren auf einmal beim Dach reingregnet... dafür haben wir ihn am 1.Mai dann auch immer mit nem Kranz schmücken können, war recht lustig... als dann die Holzfäller kamen sagten sie es wäre etwa 1m³ Brennholz für den Kamin

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*lol*
Ihnen trau ich das ja wirklich zu, aber auch wenn's nur ein Schmäh ist, allein die Vorstellung bringt mich zum Lachen*gg*

Es wäre besser Brot würde billiger werden, denn einmal im Jahr ein Christbaum, aber alle Tage Brot !

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