Wegen "Hass linker Sympathisanten": Ex-Premier Berlusconi fürchtet Anschlag auf ihn

"Habe Angst davor, in einer Menschenmenge zu sein"

Der frühere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi befürchtet, Opfer eines Anschlags zu werden. Als Grund führte er sein negatives Image in den Medien und den "Hass linker Sympathisanten" gegen seine Person an. "Ich habe Angst davor, in einer Menschenmenge zu sein", sagte Berlusconi am Montag in einer Fernseh-Talkshow.

"Es findet sich immer ein Fanatiker, wie derjenige, der versucht hat, meinen Kopf mit einem Stativ zu spalten, der denkt: 'Wenn ich Berlusconi töte, werde ich allen einen Gefallen tun und Geschichte schreiben'."

Der ehemalige Regierungschef bezog sich dabei auf den Angriff eines Maurers, der ihn zu Silvester 2004 mit einem Kamerastativ leicht am Nacken verletzt hatte. "Das ist die Art von Hass der linken Herren", sagte Berlusconi laut einer Meldung der Nachrichtenagentur ANSA. Der Maurer war im vergangenen Jahr wegen schwerer Körperverletzung zu vier Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.
(apa)