WEC Langstrecken-WM von

Alex Wurz gibt Gas

Österreicher zählt in Sao Paulo mit seinem Hybrid-Toyota zu den Mitfavoriten

Alexander Wurz Toyota 24 Stunden von Le Mans 2012 hinter Stephane Sarrazin © Bild: AFP/Getty Images/Triballeau

Mit dem Sechsstunden-Rennen in Sao Paulo beginnt am kommenden Samstag die zweite Hälfte der die FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2012. Das Autodromo Jose Carlos Pace in Interlagos, in dem am 25. November auch das Formel-1-Finale stattfindet, ist Schauplatz des 5. von 8 Saisonrennen. Zu den Sieganwärtern in der Königsklasse zählt auch der Hybrid-Toyota, den Alexander Wurz gemeinsam mit dem Franzosen Nicolas Lapierre steuert.

"Es ist das erste Mal, dass ich hier in einem LMP1-Prototypen am Start bin", sagte Wurz, der die gegen den Uhrzeigersinn gefahrene Strecke aber von der Formel 1 her noch sehr gut kennt. "Es ist jedenfalls großartig, wieder hier zu fahren. Mit 30 Autos am Start wird das ein arbeitsreicher Nachmittag", war sich der Österreicher bewusst, dass das Rennen auf der brasilianischen "Rumpelpiste" nicht nur wegen des Kampfes gegen Audi eine große Herausforderung wird.

Nach Sebring, Spa, Le Mans und Silverstone stehen nun noch die WM-Läufe in Brasilien, Bahrain, Japan (Fuji) und China (Shanghai) auf dem Programm. "Es fühlt sich an, als ob die Saison erst so richtig los geht", sagte Wurz, der in Le Mans ausgefallen, zuletzt in Silverstone als Zweiter aber auf das Podest gekommen war.

Auch in der zweithöchsten Kategorie ist mit Dominik Kraihamer (OAK Racing) ein Österreicher am Start, der nach drei Ausfällen in vier Rennen noch viel gut zu machen hat. "Wir hatten zuletzt einen typischen Fünf-Euro-Schaden, aber der Aufwärtstrend ist zu erkennen", sagte der 22-jährige Salzburger. In der GTE-Pro-Klasse geht Richard Lietz im Felbermayr-Porsche ins Rennen.

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