Was krabbelt denn da durch die Wohnung? Plagegeister ohne viel Chemie loswerden

Ameisen, Motten, Mäuse, Gelsen & Hausstaubmilben NEWS LEBEN hat die besten Tipps für Sie gesammelt

Was krabbelt denn da durch die Wohnung? Plagegeister ohne viel Chemie loswerden

Wärme, dunkle Verstecke und ausreichend Futter: Unsere Wohnumgebung ist ein Schlaraffenland für ungebetenen Besuch aus dem Tierreich – auch wenn auf Hygiene und Sauberkeit geachtet wird. Haben die Tiere sich eingenistet, sollte man nicht gleich die chemische Keule schwingen, denn es gibt Alternativen. NEWS LEBEN hat die besten Tipps parat.

-) Ameisen: Oft genügt es, Ameisenstraßen ein paar Mal mit dem Staubsauger abzusaugen und den Staubbeutel danach zu entsorgen. Man kann die Ameisenstraße auch mit Seifenlauge abwaschen und mit ätherischen Ölen beträufeln. Die Schlupflöcher sollten dicht verschlossen werden. Borax-Köderdosen sind chemischen Ameisensprays vorzuziehen.

-) Motten: Leimfallen mit Pheromonen sind für Menschen unschädlich und ein hervorragender Ersatz für chemische Mittel.

-) Mäuse: Keine Giftköder verwenden! Besser sind Mausefallen oder Lebendfallen. Ultraschallgeräte gelten als wirkungslos.

-) Gelsen: Ätherische Öle eignen sich gut zur Abwehr und sind für Menschen besser verträglich als käufliche Repellents, die bedenkliche Wirkstoffe enthalten können. Diese Wirkstoffe werden, wenn man schwitzt, über die Haut aufgenommen.

-) Hausstaubmilben: Nur bei Allergikern besteht Handlungsbedarf. Regelmäßiges Staubsaugen, Waschen von Steppdecken bei 60 Grad, Verzicht auf den Luftbefeuchter und die Verwendung hypoallergener Bettwäsche helfen gegen Milben. Kuscheltiere kann man über Nacht in die Tiefkühltruhe legen. Auf chemische Milbenvernichtungsmittel reagieren gerade Allergiker oft sehr empfindlich.

Quelle: „die umweltberatung“

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