Warum Stadt-Kids häufig schlechter sehen:
Bewegung im Freien gegen Kurzsichtigkeit!

Risiko steigt, wenn die Eltern an Sehschwäche leiden In Großstädten Asiens mehr als 90 Prozent betroffen

Warum Stadt-Kids häufig schlechter sehen:
Bewegung im Freien gegen Kurzsichtigkeit!

Bewegung an der frischen Luft schützt Kinder vor Kurzsichtigkeit. Buben und Mädchen, die sich mindestens zehn Stunden pro Woche im Freien aufhalten, werden seltener kurzsichtig als ihre Altersgenossen, die nur wenig Zeit draußen verbringen. Dies zeigen Studien aus den USA, Australien und Singapur.

Demnach sind Kinder in Singapur besonders häufig kurzsichtig. In dem Stadtstaat halten sich die Kleinen durchschnittlich nur rund drei Stunden pro Woche im Freien auf.

Stadtkinder sehen schlechter
Stadtkinder sind generell wesentlich häufiger kurzsichtig als Kinder aus ländlichen Gegenden. Worauf genau dieser Unterschied beruht, ist nach Angaben der Uniklinik Tübingen nicht geklärt. Kurzsichtigkeit ist die häufigste Fehlentwicklung des Auges in der ersten Lebenshälfte. In den westlichen Industrieländern ist etwa jeder dritte Mensch betroffen, in Großstädten Asiens teilweise sogar mehr als 90 Prozent.

Kurzsichtigkeit vererbt?
Forscher glauben, dass die sogenannte Myopie durch eine komplexe Wechselwirkung von Umwelt und Genetik entsteht. Eine wesentliche Rolle spielen die Eltern. Sind sie kurzsichtig, ist die Wahrscheinlichkeit auch bei den Kindern erhöht - bei einem kurzsichtigen Elternteil um etwa das Dreifache, und wenn beide Eltern betroffen sind, sogar um das Sechsfache. (apa/red)