Warten auf den rettenden Engel

Fiona für Tiere in Not?

Warten auf den rettenden Engel

Das Tierschutzhaus von Präsidentin Lucie Loubé musste Konkurs anmelden. Jetzt soll Fiona Swarovski den maroden Verein retten.

Der vergangene Dienstag – für viele ein Tag wie jeder andere, für Lucie Loubé, geschätzte 84, der schwärzeste in ihrer langjährigen Karriere als streitbare Speerspitze der heimischen Tierschutzszene. Musste sie doch vor ihre Mitarbeiter im Tierschutzhaus Vösendorf treten und mit unbewegter Miene den bevorstehenden Konkurs verlautbaren. Ein notwendiges Übel, immerhin sind so die Gehälter der vielköpfigen Pfleger-, Trainer- und Ärztemannschaft bis auf weiteres gesichert.
Doch für ihre Chefin, Witwe des verstorbenen Komponisten Karl Loubé, bedeutet es mehr. Ihr stetiger Kampf gegen Gläubiger, Exvereinskollegen, Geschäftspartner und all jene, die ihr Misswirtschaft oder gar Betrug vorwerfen, nähert sich seinem bedrückenden Ende.

Hoher Schuldenberg. Verständlich, dass da selbst eine Grande Dame die Fassung verliert. Teils unter Tränen, teils in Kampfeslaune, aber niemals müde zu erklären, wie es zu dem Schuldenberg von mehr als einer halben Million Euro kam: Die jahrelangen Streitereien mit der BA-CA um den Bau, die Baufälligkeit und die laufenden Kosten des neuen Tierschutzhauses hätten vielen edlen Spendern das Vertrauen genommen. Hinzu komme eine „mediale Verleumdungskampagne. Man hat so lange von Konkurs geschrieben, bis er tatsächlich eröffnet werden musste. Ich habe mächtige Feinde.“

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