Occupy Austria

Die Protestbewegung "Occupy Wall Street" erreicht nun auch Österreich

"Occupy Wall Street" erreicht Österreich. Die Bewegung, die in New York ihren Ursprung hat, hat es bis zu uns geschafft. Nachdem es bereits in Deutschland zu mehreren Protesten kam, sollen am kommenden Samstag in ganz Österreich verschiedene Aktionen stattfinden.

von Wall Street Proteste - Occupy Austria © Bild: apa/epa/smith

"Wir erklären uns solidarisch mit den Protestierenden an der Wall Street und verstehen uns als Teil einer internationalen Demokratiebewegung", teilte das globalisierungskritische Netzwerk Attac in einer Aussendung mit. Unter dem Motto "Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren" plant Attac gemeinsam mit anderen Organisationen der Allianz "Wege aus der Krise" Aktionen in Steyr, Graz, Salzburg, Linz, Innsbruck, Salzburg und Wien. Diese reichen von Kundgebungen über Speakers-Corners, Straßentheater bis zu Straßenbefragungen "Was empört Sie?"

Sparen darf keine Lösung sein
In immer mehr Ländern Europas sei die Antwort der Regierungen auf die Finanzkrise, die sich in eine Schuldenkrise entwickelt hat: sparen, sparen und nochmals sparen - bei Löhnen, Pensionen, sozialen Dienstleistungen, kritisiert die Allianz auf der eigenen Homepage. Doch das führe zu Rezension. "Alternative Antworten, wie z.B. höhere Steuern auf Vermögen und Kapitaleinkommen oder ein Ende des EU-weiten Steuerwettbewerbs bei Unternehmenssteuern werden nicht oder nur halbherzig diskutiert".

Auf der für den Protesttag eingerichteten Homepage heißt es: "Vereinigt in einer Stimme werden wir die Politiker, und die Finanzeliten, denen sie dienen, sagen, dass es an uns, den Bürgern, ist, über unsere Zukunft zu entscheiden. Wir sind keine Waren in den Händen der Politiker und Banker, die uns nicht vertreten."

Großes Vorbild New York
Die Bewegung "Occupy Wall Street" nahm in den USA ihren Ursprung. Eine Handvoll Studenten hatte im September begonnen, im New Yorker Finanzdistrikt im Süden Manhattans gegen die Macht der Banken zu demonstrieren. Immer mehr Menschen schlossen sich an. Nicht nur in New York, sondern auch in Washington, Boston, Seattle, Chicago, San Francisco, Atlanta, Los Angeles und anderen Städten machten Amerikaner ihrer Unzufriedenheit Luft.

Die Gruppe organisiert sich über soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter und protestiert gegen den Einfluss der Finanzlobby auf die Politik in Washington und die soziale Ungerechtigkeit in den USA. Später kamen andere Themen dazu: Die Situation an den Schulen, Studiengebühren und die Energieverschwendung in den USA, Datenschutz und Rassismus.

In Österreich sind am Samstag u.a. folgende Aktionen geplant:

09 Uhr Steyr Innenstadt
11 Uhr Graz Südtirolerplatz
11 Uhr Salzburg Nationalbank
12 Uhr Wien Heldenplatz
13 Uhr Linz Taubenmarkt
13 Uhr Innsbruck Annasäule
14 Uhr Graz Mariahilferplatz
15 Uhr Wien Westbahnhof
19 Uhr Salzburg Residenzplatz
19 Uhr Wien Ballhausplatz

An der Allianz "Wege aus der Krise" beteiligen sich nach eigenen Angaben außer Attac Österreich, die Armutskonferenz, GLOBAL 2000, Greenpeace, Katholische ArbeitnehmerInnen Bewegung Österreich, Österreichische Hochschülerschaft, SOS Mitmensch sowie die Gewerkschaften GdG-KMSfB, GPA-djp, PRO-GE und VIDA.

Kommentare

Diese linken Neidbürger bringen nur ihr eigenes Leben auf die Reihe und wollen lediglich jenen die etwas im Leben aufbauten alles zerstören. Neidkultur pur bei den Rotgrünen eben, nicht nur in den USA.

melden

OWS Alsdann (wie der Kaiser zu sagen pflegt), hat ja nicht lange gedauert bis bei uns auch erkannt wurde, dass das Volk wieder mobilisiert werden muß um die Heuschreckenplage einzudämmen, die unverantwortliche Politiker, Spekulanten und Banker verursacht haben.

Viennese melden

Re: OWS Leider wird sich auch da nichts ändern. Unsere Politiker sind nichts anderes als vollgefressene Typen, welche schon lange Anstand und Moral vergessen haben.

Seite 1 von 1