Waldviertel von

Zwei Kängurus entlaufen

Verzweifelte Besitzerin: "Ist mir ein Rätsel, wie die Tiere entkommen konnten"

Zwei Kängurus im Waldviertel sind ihrer Besitzerin entwischt. © Bild: Thinkstock.de/Featurebild

Zwei Kängurus sind ihrer Besitzerin im Waldviertel entwischt. Die Suche nach den beiden Tieren läuft auf Hochtouren. Zahlreiche Helfer durchkämmen das Gebiet rund um Ottenschlag in der Gemeinde Zwettl.

Unter ihnen befindet sich auch ein Jäger mit einem Betäubungsgewehr, wie der "ORF NÖ" berichtet. Die Kängurus waren auf einem Bauernhof entlaufen. "Es ist mir selber auch ein Rätsel, wie die Tiere entkommen konnten. Wir haben eigentlich einen stabilen Zaun. Vielleicht liegt es daran, dass das weibliche Känguru derzeit ein Baby im Beutel hat. Vielleicht hat es einen Schrecken bekommen", sagt die Besitzerin der Tiere, Gabriele Schrammel, gegenüber dem ORF.

Die Tiere seien friedlich und würden keine Gefahr darstellen, so Schrammel. Die Kängurus seien an Menschen gewöhnt, aber grundsätzlich scheu. Eine Attacke müsse man also nicht fürchten. Schrammel hofft, dass die Tiere so schnell wie möglich wieder eingefangen werden: "Wir brauchen viel Glück und viele Helfer, viele Augen, die hoffentlich was sehen werden. Denn die Tiere sind sehr schnell und können sich im Wald extrem gut verstecken", sagt sie.

Schon am Montag verschwunden

Laut der Lokalausgabe "Zwettler Zeitung" der niederösterreichischen Nachrichten (NÖN) sind "Skippy" und "Känga" bereits in der Nacht auf Montag aus ihrem Gehege durch ein kleines Loch im Zaun entlaufen. In der Früh wurden sie in Neuhof, an der Straße Richtung Bad Traunstein, gesehen. Die Familie machte sich gleich auf die Suche. Die Kängurus waren der Wochenzeitung zufolge ein Geschenk für den Hausherrn zu dessen 40er im vergangenen Herbst.

Der "Hacklhof", von wo die Tiere "ausgerissen" sind, liegt laut Eigenbeschreibung etwa zwei Kilometer von Ottenschlag entfernt in völlig ruhiger und freier Lage. Die Polizei sei in Kenntnis, dass zwei Kängurus entlaufen seien, es gebe aber "keine Mitwirkung" an der Suche, sagte ein Sprecher. Die FF Ottenschlag sei ebenfalls nicht involviert, hieß es auf dortige Anfrage.

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