Wahlkampf-Start: Grünes Regierungs-Baby

Wahlkampf-Start: Grünes Regierungs-Baby

Nach privatem Baby-Glück bastelt Eva Glawischnig nun an Schwarz-Grün. Generalprobe: Wie die Grünen den Sprung in die Regierung endlich schaffen wollen.

Die Babypause hat sie sichtlich genossen. Die Zeit mit ihrem zweieinhalb Monate alten Sohn Benjamin sei „einfach einzigartig“ gewesen. Sie sei regelrecht „verliebt in den Kleinen“, zeigte sich Eva Glawischnig im NEWS-Interview – dem ersten Print-Interview nach ihrer Karenzzeit – ungewohnt sanft. Aber eines will sie ebenfalls klar festgehalten wissen: Sie sei weiterhin dieselbe – eine Vollblutpolitikerin, die auch mit Baby voll in den Wahlkampf einsteigen wird.

Und sie werde sich auch „sicher kein schlechtes Gewissen“ einreden lassen, weil sie „Beruf und Familie“ vereinbaren wolle. Ein „schlechtes Gewissen müssen die haben, die uns Frauen in ein Eck drängen wollen“, ärgert sich die Grünen-Vizechefin mit den großen politischen Ambitionen.

Mit Baby in die Regierung. Denn, keine Frage, Alexander Van der Bellens Stellvertreterin hat den Traum von der grünen Regierungsbeteiligung sicher noch nicht aufgegeben. Auch wenn sie offiziell meint, die Grünen hätten sich in den letzten Monaten wieder verstärkt „mit der Oppositionsrolle auseinander gesetzt“: Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen für eine grüne Regierungsbeteiligung nach der Nationalratswahl am 1. Oktober auf Hochtouren.

Daran hindert sie die frische Mutterschaft nicht. Im Gegenteil: Der 37-jährigen Neo-Mutter ist das Rampenlicht – die Daueraufmerksamkeit – jetzt noch sicherer als früher. Nur ihren kleinen Sohn – den sie auf ihren Wahlkampfeinsätzen quer durch Österreich mitnehmen will – möchte sie „strikt abschirmen“. Die gebürtige Kärntnerin will „keinerlei Fotos“ des Kleinen zulassen. Das werde ihr auch gelingen, zeigt sie sich selbstsicher. Mindestens so schwierig wie dieses persönliche Unterfangen werden die schwarz-grünen Regierungsverhandlungen werden.

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