Wahlen in Frankreich von

Erneute Kandidatur

Er will's nochmal wissen: Präsident Nicolas Sarkozy ist offiziell in den Wahlkampf gestartet

Wahlen in Frankreich - Erneute Kandidatur © Bild: Reuters

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy ist offiziell in den Wahlkampf gestartet: Der 57-Jährige gab im französischen Sender TF1 seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen bekannt. "Ja, ich bin Kandidat für die Präsidentschaftswahl", sagte Sarkozy, der das Amt seit 2007 innehat.

Der konservative Präsident liegt in den Umfragen seit Monaten klar hinter seinem sozialistischen Herausforderer Francois Hollande. Aus dem eigenen Lager war Sarkozy deshalb gedrängt worden, seine Kandidatur nicht erst Ende Februar oder Anfang März, sondern schon früher anzukündigen.

Sarkozy will Schiff nicht im Sturm verlassen
Angesichts der anhaltenden Krise in Frankreich, in Europa und in der Welt könne er seinen Posten zum gegebenen Zeitpunkt nicht verlassen, gab sich der Staatschef verantwortungsbewusst. Sarkozy verglich sich mit einem "Kapitän, dessen Schiff sich mitten in einem Sturm befindet". Der Präsident hat nun bis zum ersten Wahldurchgang am kommenden 22. April Zeit, die Franzosen davon zu überzeugen, dass er es wert ist, seine eigenen Nachfolge anzutreten.

Der Präsident versprach insbesondere, dem Volk bei einem zweiten Mandat vermehrt das Wort zu geben, indem er öfter Referenden organisiert. Insbesondere sollen die Regeln für die Vergabe des Arbeitslosengeldes geändert werden, so Sarkozy. "Wir werden die Gesellschaft auf folgende Weise organisieren: Jene, die die Kraft und Gesundheit haben, werden eine Arbeit haben, jene die keine Arbeit haben, werden eine Ausbildung haben (...)" Nur für jene, die es nicht schafften, werde es Solidarität geben.

Durch diese stark rechts ausgerichtete politische Linie hofft der UMP-Politiker Sarkozy wohl, dass er einen Teil der Wähler der Rechtsaußen Marine Le Pen (Front National/FN) gewinnen kann, für die in Umfragen bis zu 20 Prozent der Franzosen stimmen wollen. Allerdings droht dem Präsidenten auch aus der Mitte eine große Gefahr, zumal der zentrumsbürgerliche Chef des Mouvement Democrate (MoDem), Francois Bayrou, mit zwölf bis 14 Prozent der Stimmen rechnen kann.

Kommentare

Merkorzy Ich bin eigentlich nicht schadenfroh. Aber ich freue mich auf den Tag wo in der Zeitung steht, dass diese Witzfigur von einem Präsidenten und Mini Napoleon endlich vom Volk abgewählt wurde. Ausser durch die Landschaft zu düsen und Frau Merkel in den A.. zu kriechen hat der Typ wirklich nichts auf die Reihe gebracht. Äh Sorry das Tripple A von Frankreich hat er auch noch versemmelt, die Bevölkerung hat wohl genug von ihm. Sarko ist bald Geschichte, Merkel wird folge Gott gäbe es

melden

Na da freut sich der französische Steuerzahler sicher 120 Millionen pro Jahr, für Essen, Fuhrpark, Luxusjet etc.
Der lebt wie ein Fürst und schwingt aber fest die Sparkeule.
Bei dem Luxusleben würd ich das Schiff auch nicht verlassen wollen, auf das Volk wird natürlich gsch*****
Also echt, verantwortungsbewusst definiere ich anders, der treffende Ausdruck wäre GIERIG.
Die Summe muss man sich einmal durch den Kopf gehen lassen, da braucht mir niemand erzählen so ein Budget wäre nötig!
Und dann noch die weiteren Privilegien, unglaublich dieser Schmarotzer.
Und so einer redet Tag ein Tag aus vom SPAREN mir kommt Gift und Galle hoch!!!

melden

Re: Na da freut sich der französische Steuerzahler sicher Mir ist der Sarkozy ehrlich gesagt völlig "wurscht" und über den ärgere ich mich auch nicht. Das Schlimme an der Sache ist, dass es bei uns (siehe U-Ausschuss) um keinen Deut besser zugeht. Das ganze politische Gesindel ist nicht besser, als es seinerzeit Idi Amin in Uganda war. Einstecken in die eigenen Hosentaschen bis dort kein Platz mehr ist und was vorne nicht mehr hineingeht, wird hinten hineingesteckt. In Österreich wohlgemerkt und nicht in Frankreich. Das ärgert mich, nicht ein Sarkozy! Aber der Österreicher ist ja selbst schuld. Er wählt seit Jahrzehnten immer das gleiche Gesindel - immer Rot/Schwarz. Unterbrochen nur von der Packelei Schwarz/Orange/Blau angestiftet durch den TSchüssel und den rasendende und besoffenen und jetzt im Totenreich befindlichen Landeshauptmann Haider!

Seite 1 von 1