Wahl in Slowenien von

Politisches Erdbeben

Linker Jankovic siegt überraschend vor favorisiertem Oppositionsführer Jansa

Wahl in Slowenien - Politisches Erdbeben © Bild: APA/EPA/Str

Nach den slowenischen Parlamentswahlen bestätigen erste Auszählungsergebnisse den überraschenden Wahlsieg des linksgerichteten Laibacher Bürgermeisters Zoran Jankovic vor dem favorisierten Oppositionsführer Janez Jansa.

Wie die staatliche Wahlkommission nach Auszählung von knapp der Hälfte aller Stimmen mitteilte, erreichte die Partei "Positives Slowenien" von Jankovic 29,2 Prozent der Stimmen (29 Mandate), während die Demokratische Partei (SDS) von Jansa auf 25,9 Prozent (25 Mandate) kam.

Die Sozialdemokraten (SD) des scheidenden Premiers Borut Pahor erreichten 10,2 Prozent oder zehn Mandate. Die neugegründete "Bürgerliste von Gregor Virant" kam auf Anhieb auf den vierten Platz mit 8,3 Prozent (acht Mandate). Die linksgerichtete Pensionistenpartei (DeSUS) kommt auf 6,9 Prozent (sechs Mandate), die Volkspartei (SLS) auf 6,8 Prozent (sechs Mandate). Die christliche Partei Neues Slowenien (NSi) schaffte es nach dem Wahldebakel 2008 wieder ins Parlament mit 4,7 Prozent (vier Mandate).