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Waffenruhe in Syrien
offenbar vorerst eingehalten

Armee hatte Feuerpause für sieben Tage verkündet - Rebellengruppen skeptischer

Die von den USA und Russland vermittelte Waffenruhe in Syrien wird nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte weitgehend befolgt. In den meisten Landesteilen schwiegen die Waffen, sagte der Leiter der in Großbritannien ansässigen Organisation, Rami Abdulrahman, am Montagabend kurz nach Beginn der Feuerpause.

Im Südwesten des Landes habe es allerdings Artilleriebeschuss sowohl vonseiten der Regierungstruppen als auch von den Rebellen gegeben. Die Beobachtungsstelle verfügt über ein Informationsnetzwerk in Syrien. Ihre Angaben lassen sich unabhängig nicht verifizieren.

Die Waffenruhe trat um 18.00 Uhr MESZ in Kraft. Sie soll sowohl die Versorgung der notleidenden Bevölkerung mit Nahrungsmitteln und Medikamenten ermöglichen als auch den Weg für einen neuen diplomatischen Versuch zur Lösung des Konflikts ebnen.

Die syrische Armee kündigte kurz Inkrafttreten in einer Erklärung an, die Waffen für sieben Tage schweigen lassen zu wollen. Die einflussreiche islamistische Rebellengruppe Ahrar al-Sham hatte sich jedoch bereits am Sonntagabend sehr skeptisch gezeigt, wenn sie auch die Feuerpause nicht explizit ablehnte. Die Waffenruhe würde lediglich die Regierung in Damaskus stärken und das Leiden der Menschen erhöhen, erklärte die Gruppierung in einem Video: "Das syrische Volk kann keine halben Lösungen akzeptieren."

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