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Während GTI-Treffens aus Auto geschossen: 2.400 Euro Geldstrafe

26-Jähriger hatte sich schuldig bekannt

Ein 26-jähriger Burgenländer ist am Dienstag am Landesgericht Klagenfurt zu 2.400 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Der Mann war während des GTI-Treffens nachts durch Velden gefahren und hatte mit einer Pistole drei Mal in die Luft geschossen. Das Urteil ist rechtskräftig.

Der Angeklagte bekannte sich schuldig, bereits vor der Polizei hatte er ein Geständnis abgelegt. Als er durch Velden gefahren war, hatte er die Waffe dabei - dann kam es zu dem, was er als "Kurzschlussreaktion" bezeichnete: "Ich war auf dem Weg zu meinem Hotel, ich wollte mein Auto abstellen und etwas trinken. In Velden habe ich die Pistole aus dem Fenster gehalten und drei Mal in die Luft geschossen." "Sie merken, dass das nicht nur ein großer Blödsinn war, sondern dass es darauf bis zu zwei Jahre Haft gibt. Haben Sie etwas gelernt daraus?", fragte Einzelrichter Gernot Kugi. "Ja, es tut mir leid, ich möchte nichts mehr mit Waffen zu tun haben", beteuerte der Angeklagte.

Der Verteidiger des 26-Jährigen beantragte eine Diversion, wogegen sich Staatsanwältin Tina Frimmel-Hesse aussprach. Auch für Kugi kam das nicht infrage, auch, weil der Mann schon einmal wegen Körperverletzung vor Gericht gestanden ist. "Und noch dazu haben Sie in einem belebten Tourismusgebiet geschossen."

Der Angeklagte nahm das Urteil, 240 Tagsätze zu je zehn Euro, an. Die Staatsanwältin erklärte Rechtsmittelverzicht.

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