Fitness-Tipp von

Der Kampf mit dem Krampf

Claudia Dungl © Bild: Matt Observe

Plötzlich setzt er ein, schmerzhaft und quälend. Bei einem Krampf zieht sich der Muskel zusammen und wird steinhart. Und das mitten in der Nacht oder auch ganz plötzlich beim Sitzen am Schreibtisch. Rund 40 Prozent aller Erwachsenen leiden immer wieder unter Wadenkrämpfen. Die häufigste Ursache liegt in zu geringer Flüssigkeitszufuhr und Störung des Gleichgewichts zwischen den Mineralstoffen Magnesium, Kalium, Natrium und Calcium. Hierdurch wird die Reizübertragung zwischen Nerven und Muskeln gestört. Neben ausreichend Flüssigkeit rate ich daher zu Magnesiumgaben. Immerhin ist dieser Mineralstoff für 300 enzymatische Reaktionen im Körper verantwortlich, unterstützt Knochen, Muskeln und Energiestoffwechsel.

Bauen Sie Magnesium in Ihre Speisen ein. Die besten Lieferanten: Haferflocken, Sonnenblumenkerne, Nüsse und Hülsenfrüchte. Auch alle grünen Gemüsesorten eignen sich zur Ergänzung auf dem Speiseplan, da Magnesium ein Teil des grünen Farbstoffs Chlorophyll ist. Außerdem braucht es Bewegung zwischendurch. Einfaches "Pedaletreten" oder mehrmals in den Zehenstand Gehen hilft, die Durchblutung zu verbessern. Ist der Krampf einmal da, mildern Gegendruck und Dehnen. Zum Beispiel den Fuß vorne bei den Zehenspitzen nehmen und Richtung Fußrücken ziehen.