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VW-Skandal trifft Firmen aus Österreich

Zulieferer und Anlagenbauer müssen um Geschäft mit deutschen Autoherstellern zittern

Mitarbeiterin der Volkswagen AG hält im VW-Werk in Wolfsburg ein VW Logo in der Hand. © Bild: APA/DPA

Der Skandal um mutmaßlich manipulierte Abgaswerte bei Volkswagen wird indirekt auch Folgen für österreichische Unternehmen haben, die nun um Aufträge zittern müssen. Alleine in den USA drohen VW Milliardenstrafen, Sammelklagen und der Rückruf hunderttausender Autos. Dazu kommt der Imageverlust für die bisher gepriesene deutsche Ingenieurskunst, der auch die beiden anderen großen Hersteller Mercedes und BMW in den USA belasten könnte.

“Für ein echtes Stimmungsbild ist es noch zu früh”, meint Peter Sedlmayer, Wirtschaftsdelegierter der Wirtschaftskammer Österreich in Chicago. Die Firmen würden abwarten, wie es weitergeht. Sedlmayer meint jedoch: “Es wird dem gesamten Dieselsektor in den USA wehtun.”

“Es gibt österreichische Firmen, die den deutschen Autobauern in den USA regelmäßig zuliefern”, erklärt der Wirtschaftsdelegierte. “Darüber hinaus gibt es österreichische Anlagenbauer, die um Aufträge fürchten müssen, wenn die deutschen Autobauer ihre Expansionspläne in den USA nicht durchführen und es nicht zu geplanten Werkserweiterungen kommt.”

News hat einen Rundruf bei einigen österreichischen Autozulieferern durchgeführt. Bei den meisten war größte Zurückhaltung spürbar. Einige gaben überhaupt keine Stellungnahme ab. Manche hoffen, breit genug aufgestellt zu sein, um einen allfälligen Rückgang der Absatzzahlen bei einzelnen Marken ausgleichen zu können.

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