"Vorwürfe völlig aus der Luft gegriffen": Lobbyist Steininger verteidigt in profil Wolf

"Politisches Interesse macht aus Mücken Elefanten" Hat Eindruck, Man wolle Wolf und ihn "kriminalisieren"

Wie das Nachrichtenmagazins "profil" in aktuellen Ausgabe berichtet, nimmt der EADS-Lobbyist Erhard Steininger den suspendierten "Airchief" Erich Wolf in Schutz. In einem Brief "profil" vorliegenden Brief schreibt Steininger, er sei über die Vorwürfe gegen Wolf "ernstlich bestürzt" und nennt diese "völlig aus der Luft gegriffen".

Die Zahlung der 87.600 Euro (inklusive Umsatzsteuer) an die Creativ Promotion Werbe- und Sportveranstaltungs-GmbH von Wolfs Frau, Anna-Maria Frühstück-Wolf, habe "weder mit EADS noch mit Eurofighter bzw. mit dem damit verbundenen Beschaffungsvorgang - auch nicht ansatzweise - zu tun".

Sie sei ausschließlich aufgrund seines "langjährigen persönlich-freundschaftlichen Verhältnisses zu Frau Anna Maria Frühstück-Wolf motiviert" gewesen und habe dazu gedient deren Unternehmen "aus einem Liquiditätsengpass zu führen". Leistungsgegenstand sei die "Entwicklung eines allgemeinen Marketingkonzepts auf Basis modern gestalteter militärischer Airschows" gewesen.

Über die Reaktionen in Österreich zeigt sich der momentan in Thailand aufhältige Wolf wenig glücklich: "Ich bin wirklich enttäuscht, dass meine Hilfe Monate nach der Typenentscheidung dazu instrumentiert wird, Herrn Generalmajor Wolf (und mich) zu kriminalisieren". Und über seinen Anwalt Andreas Nödl lässt er "profil" zur entstandenen Aufregung ausrichten: "Es gibt ein politisches Interesse aus Mücken Elefanten zu machen"

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