TV-Serie von

Vorstadtweiber auf der Psycho-Couch

Völlig gestört? Leicht neurotisch? - Sexualtherapeutin analysiert "Vorstadtweiber"

Die Darstellerinnen aus der TV-Serie "Vorstadtweiber" © Bild: ORF/Petro Domenigg

Sex, Neid, Missgunst, Rache, Jugendwahn - nichts wird bei den "Vorstadtweibern“ ausgespart. In der zehnteiligen ORF-Erfolgsserie wird seit Jahresbeginn jeden Montag in den Abgrund der (weiblichen) Seele geblickt. Der Plot ist schnell erzählt: Es geht um fünf Frauen aus einem Wiener Nobelbezirk und ihrem Alltag zwischen Shopping, Friseurbesuchen und sexuellen Abenteuern.

THEMEN:

Pro Folge beobachteten bislang durchschnittlich 873.000 Zuseher das sündige Treiben der Damen der vermeintlich besseren Gesellschaft. In Folge drei wurde zeitweise sogar der Spitzenwert von 916.000 Zuschauern erreicht. Am beliebtesten sind die "Vorstadtweiber“ in der Altersgruppe der 12- bis 49-Jährigen (35 Prozent Marktanteil). Für den ORF somit der bislang größte Serienerfolg seit der Waldviertel-Satire "Braunschlag“.

Von der Kritik als "seicht“, "klischeehaft“ und "uninteressant“ abgetan, vom Publikum geliebt: Was ist das Geheimnis der österreichischen "Desperate Housewives“? Katharine Sarikakis, Medienexpertin vom Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Universtät Wien: "Hier werden Klischees bedient - und jeder findet sich in einem der Typen irgendwie wieder. Unsere Realität mit all ihren politischen und sozialen Problemen wird großteils ausgeblendet, dadurch bieten die "Vorstadtweiber“ auch eine Flucht aus dem Alltag und sprechen so viele verschiedene soziale Schichten an.“

Die ganze Story finden Sie im aktuellen NEWS in Ihrem Zeitschriftenhandel oder als E-Paper-Version.

Kommentare

Ich habe mir gestern, nachdem man mir mehrmals erzählt hat dass diese Sendung unter jeder Kritik ist, diese Sendung das ERSTE und LETZTE Mal angesehen. Es ist schade um die Zeit die man verschwendet wenn man sich so einen, von schlechten Schauspielern triefenden, Schwachsinn ansieht !!

Seite 1 von 1