ORF-Serienhit von

Vorstadtweiber: "Dr. Rudi"
ist eine echte Bereichung

Thomas Stipsits absolvierte seinen ersten Auftritt als Scheidungsanwalt

ORF-Serienhit - Vorstadtweiber: "Dr. Rudi"
ist eine echte Bereichung © Bild: ORF/MR Film/Petro Domenigg

Letzte Woche liefen die ersten beiden Folgen der dritten "Vorstadtweiber"-Staffel im ORF, am Montagabend ging es weiter. Mitten drinnen im Intrigantenstadl ist ab sofort auch Thomas Stipsits, der eine echte Bereicherung für den Serienhit darstellt.

THEMEN:

Maria Schneider (Gerti Drassl) ist fest entschlossen: Sie will die Scheidung von Georg (Juergen Maurer). Nachdem er den Callboy Timo, den Vater ihres Kindes, durch eine Intrige ins Gefängnis gebracht hat, umso mehr. Georg will daraufhin der Sexualtherapeuthin Barbara Bragana die Leviten lesen, denn er meint, sie wäre es gewesen, die seiner Frau den Floh mit der Scheidung ins Ohr gesetzt hat. In der Praxis trifft Georg auf deren Ex-Mann, den Scheidungsanwalt Rudi Bragana (Thomas Stipsits). Ein Treffen mit Folgen ...

© ORF/Thomas Ramstorfer Thomas Stipsits mimt den Scheidungsanwalt Dr. Rudi Bragana

Rudi Bragana treibt sich auf der Suche nach neuen Klienten in der Praxis seiner Ex-Frau herum. Das Geld hat er bitter nötig, denn seine eigene Scheidung war die einzige Verhandlung, die er bisher nicht gewinnen konnte und bei der er leer ausging. Ein Glück für Georg: Rudi will sich um seine Trennung von Maria kümmern. Und wohl um noch mehr, aber das wird sich erst in den kommenden Folgen herausstellen. Der erste Auftritt von Thomas Stipsits bei den "Vorstadtweibern" war jedenfalls schon einmal vielversprechend und macht Lust auf mehr.

Was sonst noch passiert ist

Waltraud (Maria Köstlinger) dämmert schön langsam, dass Nico (Nina Proll) etwas mit dem Schussattentat auf sie zu tun hatte. Mit Hilfe von Vanessa (Hilde Dalik) verlässt sie das Krankenhaus. Marias Sohnemann Simon (Johannes Nussbaum), der seinen 18. Geburtstag feiert und somit endlich selbst die Leitung des ihm vererbten Stundenhotels übernehmen kann, bringt Waltraud die gemeinsame Tochter zurück. Ein letzter Versuch seinerseits, die Beziehung nochmals aufleben zu lassen, geht ins Leere. Zitat Waltraud: "Simon, ich bin 22 Jahre älter als du. Wenn du in der Midlife Crisis bist, gehe ich in Rente. Wenn du auf einer Harley sitzt, brauche ich einen Rollator."

»Wenn du in der Midlife Crisis bist, gehe ich in Rente. Wenn du auf einer Harley sitzt, brauche ich einen Rollator«

Ebenso glücklos wie Waltraud agiert ihre neue beste Freundin Vanessa. Ein Vaterschaftstest hat ergeben, dass ihre beiden Kinder nicht von ihrem Noch-Ehemann sind, sie ist somit verzweifelt auf der Suche nach Einnahmequellen. Ihr schleimiger Chef Werner Vogel ist ihr dabei keine allzu große Hilfe.

© ORF/MR Film/Hubert Mican Christoph Grissemann (Werner Vogel) und Hilde Dalik (Vanessa)

Als Vanessa Caros Porsche von der Werkstatt zum Haus der Melzers bringt, schleicht sie sich ins Schlafzimmer und schnüffelt dort herum. Während sie Caros Kleider probiert, muss sie jedoch die Flucht ergreifen, als die verhinderten Kanzlerkandidaten Hadrian und Joachim sowie der Journalist Dieter West auftauchen und ihre dubiosen Geschäfte besprechen. Ganz nebenbei stellt sich heraus, dass West der Vater von Vanessas Sohn ist. Wie klein die (Vorstadt)welt doch ist.

© ORF/MR Film/Petro Domenigg Maria Köstlinger (Waltraud Steinberg) und Hilde Dalik (Vanessa)

Die kommenden Folgen versprechen Spannung, denn während Maria Nico ans Herz legt, Schnitzler zu erschießen, um Waltrauds Freundschaft wiederzuerlangen und selbst darüber sinniert, dass sie die "Dinge zu Ende bringen" sollte (gemeint ist ihr Anschlag auf Noch Ehemann Georg), schmieden Waltraud und Vanessa ihrerseits einen teuflischen Plan, um den mörderischen Kanzlerkandidaten zur Strecke zu bringen.

Das Aha-Erlebnis der Woche

Als Nico Maria fragt, ob es denn nie andere Männer in ihrem Leben gab, meint diese: "Doch, aber ich fand eigentlich immer nur den ersten Kuss aufregend. Danach haben sie mich nicht mehr interessiert." Nico: "Wieso bist du dann beim Georg geblieben?" Maria: "Der hat mich nie geküsst."