Vorsicht vor dem Laserdrucker: Bürogerät bringt gefährlichen Feinstaub in Umlauf

SPÖ sorgt sich um Ausstoß sogenannter Nanopartikel Möglicher Schutz: Der Einbau eines Feinstaubfilters

Vorsicht vor dem Laserdrucker: Bürogerät bringt gefährlichen Feinstaub in Umlauf © Bild: Reuters/Stringer

Feinstaub entsteht nicht nur durch den Straßenverkehr, sondern auch durch die Toner von Laserdruckern. SP-Abgeordneter Gerhard Steier verwies heute, Dienstag, bei einer Pressekonferenz in Wien auf eine Untersuchung des Universitätsklinikums Gießen, wonach es durch diese Geräte vor allem zu einer signifikanten Erhöhung von ultrafeinen Staubpartikeln, sogenannten Nanopartikeln, kommt.

Eine akute Gesundheitsbelastung könne derzeit weder nachgewiesen noch ausgeschlossen werden. Besonders problematisch ist für Steier dennoch die hohe Zahl an Laserdruckern in Privathaushalten. Da die Geräte weder gekennzeichnet noch mit Sicherheitshinweisen versehen werden müssen, sind vielen Konsumenten die möglichen Risiken nicht bewusst. Kein Wunder, dass Laserdrucker sogar in Schlafräumen oder Kinderzimmern zu finden sind.

Feinstaubfilter als Top-Lösung?
Um die Emissionen zu verringern, besteht die Möglichkeit, Toner mit Feinstaubfiltern auszustatten. Die Herstellerfirmen sehen dazu laut Steier jedoch keine Notwendigkeit. Er forderte u.a. wissenschaftliche Risikoforschungen, Informationen für Konsumenten, emissionsärmere Geräte sowie den Einbau von Filtern. (APA/red)