Auf Vorrat gekocht von

Ideal zum Einfrieren

Lieblingsgerichte vorkochen, in den Tiefkühler packen und immer griffbereit haben

Auf Vorrat gekocht - Ideal zum Einfrieren © Bild: Thinkstock/Dorling Kindersley RF

Tiefkühlpizza, Ofenbaguette oder Fischpfanne - wenn es schnell gehen muss, greifen viele oftmals zu Tiefkühlware. Das schlechte Gewissen isst dabei ganz gerne mit, denn der Ruf von Fertiggerichten kann mit frischem Essen nicht mithalten. Wie wäre es aber, auf Vorrat zu kochen und Selbstgemachtes einzufrieren?

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Kochen hat für viele eine therapeutische Wirkung. Beim Schneiden, Rühren und Abschmecken können Hobbyköche gut abschalten. Wenn es aber nach einem anstrengenden Arbeitstag oder in der Mittagspause schnell gehen muss, ist Kochen mehr Stress als Wohltat. Kochbuchautorin Ghillie James hat nun die Lösung für all jene, die in solchen Situationen nicht auf Fertiggerichte zurückgreifen wollen: Auf Vorrat kochen!

Günstig und praktisch
Wenn man sich schon an den Herd stellt und ein Curry, eine Tomatensauce oder eine Suppe macht, dann rät James einfach die doppelte oder dreifache Menge zu produzieren. "Lieblingsgerichte können in großen Mengen gekocht werden, wenn Zeit ist, und aufgetaut werden, wenn die Zeit knapp ist." Von Babynahrung bis Muffins: Viel mehr Speisen, als man auf den ersten Blick annehmen würde, lassen sich toll einfrieren und als schnellerLunch oder Abendessen verwerten - stets mit dem guten Gefühl, Selbstgemachtes zu essen und genau zu wissen, was in dem Gericht drinnensteckt! "Ein Tielkühlfach ist eine ideale Küchenhilfe, wenn man Geld sparen will", schwärmt James. Schließlich lassen sich so auch Angebote im Supermarkt optimal nutzen und es ist wesentlich ökonomischer, Reste einzufrieren als sie wegzuwerfen. Einige Regeln sollte man dabei aber beachten:

1. Lebensmittel, die eingefroren werden, sollten möglichst frisch sein und nicht kurz vorm Ablaufen stehen.

2. Gekochtes möglichst schnell abkühlen lassen (etwa indem man den Topf bei kühlen Temperaturen aufs Fensterbrett oder auf den Balkon stellt) und dann einfrieren, wenn es vollständig abgekühlt ist.

3. Einfrierbehälter nie ganz voll füllen, da sich das Volumen von Flüssigkeiten beim Einfrieren vergrößert.

4. Rohe Lebensmittel nicht unbehandelt erneut einfrieren. Aufgetautes Fleisch muss also vor erneutem Einfrieren gekocht werden. Bereits einmal aufgetaute, gekochte Speisen können Se nach dem Erwärmen problemlos noch einmal einfrieren, falls etwas übrig bleibt - beim nächsten Mal sollte es dann aber verzehrt werden.

5. Immer beschriften, wann etwas eingefroren wurde. Die Haltbarkeit im Tiefkühlfach ist nicht unbegrenzt! Rindfleisch hält sich 8 bis 12 Monate, Schweinefleisch 4 bis 6 Monate, Aufläufe und Suppen 3 Monate und frische Kräuter 4 bis 6 Monate. Am besten beim Einfrieren online nachschauen, wie lange sich das Gefriergut halten wird und gleich mitnotieren, bis wann es verbraucht werden sollte. Eine tolle Übersicht zur Haltbarkeit gibt es auch in Ghillie James' Buch "Auf Vorrat gekocht".

NEWS.AT Buchtipp
Auf Vorrat kochen - eine wirklich gute Idee! Das finden wir auch und sind neuerdings im Einfrier-Fieber. Inspirieren lassen wir uns dabei von Ghillie James' Rezepten, die optimal zum Einfrieren geeignet sind und auch gleich eine Anleitung zum Auftauen, der Haltbarkeit & Co. mitliefern. Ein Kochbuch, das wirklich Sinn macht und nebenbei noch superschön fotografiert und gestaltet wurde.

Rezepte aus "Auf Vorrat gekocht"
Würzige Möhrensuppe mit Tomaten, Chorizo und Koriander
Lammtajine mit Pflaumen
Dunkle Schokoladentöpfchen

"Auf Vorrat gekocht" von Ghillie James, erschienen bei Edition Styria, Softcover, 100 Rezepte mit Farbbildern, 19,99 €