Skiunfall: Zwölfjährige gestorben

Mädchen stürzt ohne Fremdverschulden und prallt gegen Baumgruppe

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Vorarlberg - Skiunfall: Zwölfjährige gestorben

Die Zwölfjährige war mit einer Gruppe im Skigebiet Damüls unterwegs. Die Gruppe hatte im Hang "Sunnegg" angehalten, wo vereinbart wurde, dass jeder selbstständig zur Talstation abfahren solle. Das Mädchen fuhr als erste los und stürzte nach etwa 70 Meter, rutschte noch etwa 20 bis 30 Meter weiter, schlitterte über einen kreuzenden Weg und prallte gegen die Baumgruppe.

Die junge Skifahrerin, die einen Helm trug, wurde ins LKH Feldkirch eingeliefert, wo sie allerdings wenig später ihren schweren Verletzungen erlag.

15-jähriger Snowboarder reanimiert

Ein 15-jähriger Niederösterreicher ist am Freitagnachmittag auf der Piste im Skigebiet Hinterstoder Höss von einem Arzt reanimiert worden. Der Snowboarder aus Blindenmarkt (Bezirk Melk) stürzte bei einem Sprung über einen "Kicker" und blieb schwer verletzt liegen.

Sein Board dürfte sich bei dem Sprung verkantet haben. Nach einem heftigen Aufprall mit dem Hinterkopf blieb der Jugendliche regungslos am Boden liegen. Mitarbeiter der Bergbahnen und andere Wintersportler verständigten sofort den Rettungsdienst. Zudem wurde über die Außensprechanlage eine Durchsage veranlasst, ob ein Arzt zugegen sei. Ein 42-jähriger Arzt aus Wien meldete sich sofort und wurde mit einem Motorschlitten zum Unfallort gebracht. Der Arzt, ein Notfallsanitäter sowie eine Intensivkrankenschwester reanimierten den verunglückten Snowboarder. Der Notarzthubschrauber C15 brachte den 15-Jährigen ins AKH Linz.

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