Vor Beginn des jüdischen "Karnevals": Israel riegelt Palästinensergebiete ab

Blockade bleibt bis Ende des Purim-Fests bestehen 70 Warnungen vor geplanten Anschlägen bekannt

Israel hat zu Beginn des jüdischen "Karnevals", des Purim-Fests, die Palästinensergebiete abgeriegelt. Der israelische Rundfunk meldete, dem Geheimdienst lägen etwa 70 Warnungen vor geplanten Anschlägen vor. Die Blockade sollte mindestens bis Ende der Schulferien aufrechterhalten werden. In den Karnevalstagen sind in Israel mehrere Straßenumzüge mit Verkleidungen geplant.

Israel riegelt den Gaza-Streifen und das Westjordanland häufig an jüdischen Feiertagen ab, um Anschläge zu verhindern. Purim ist ein Fest, das an die Errettung des jüdischen Volkes aus drohender Gefahr in der persischen Diaspora erinnert. Im Mittelpunkt steht das Verkleiden mit bunten Trachten und das Veranstalten von Umzügen. Die Stimmung ist ausgelassen. Es werden Geschenke ausgetauscht und große Mengen (vor allem süßer) Festspeisen - wie beispielsweise mit Mohn, Nüssen oder Schokolade gefüllte Hamantaschen oder Nunt - der Jüdischen Küche verzehrt. (apa/red)