Vor 14 Jahren spurlos verschwunden: Jetzt wurde Leiche von Burgenländer identifiziert

Biologiestudent fand schon im Vorjahr Knochenteile Gerichtsmedizin in Innsbruck konnte Herkunft klären

Mitarbeitern des Gerichtsmedizinischen Instituts in Innsbruck ist es gelungen, einen seit 1991 vermissten Burgenländer zu identifizieren, der im Vorjahr in Kanada tot entdeckt wurde. Ein Biologiestudent entdeckte im Oktober 2005 auf einer Waldlichtung etwa 40 Meilen von der Stadt Pemberton Meadows entfernt Knochenteile sowie persönliche Gegenstände des Vermissten, berichtete die Sicherheitsdirektion Burgenland am Mittwoch.

Der unverheiratete Mann aus Trausdorf (Bezirk Eisenstadt Umgebung) verschwand am 4. Dezember 1991 spurlos. Trotz intensiver Suche seiner Eltern und der Sicherheitsbehörden konnte der damals 26-Jährige nicht gefunden werden. Vergangenes Jahr schließlich fand ein Kanadier die Knochen und Gegenstände in den kanadischen Bergen.

Auf Grund des langen Zeitraumes zwischen Todeszeitpunkt und Auffindung sei es nicht mehr möglich, eine Todesursache festzustellen. Die sterblichen Überreste des Mannes werden in seiner Heimatgemeinde bestattet. (apa/red)