Von der Urne zum gemütlichen Brunch: LIF-Frontfrau Schmidt gibt sich ganz gelassen

LIF-Spitzenkandidatin glaubt, dass der Einzug gelingt Am Abend wird am Badeschiff die Wahl gefeiert

Von der Urne zum gemütlichen Brunch: LIF-Frontfrau Schmidt gibt sich ganz gelassen © Bild: APA/Gindl

Mit "merkwürdiger Gelassenheit" hat LIF-Spitzenkandidatin Heide Schmidt ihre Stimme im Wahllokal in der Volksschule In der Krim im 19. Wiener Gemeindebezirk abgegeben. Schmidt erschien wie angekündigt pünktlich zu Mittag und wurde von einer Hand voll Journalisten bei ihrem Urnengang begleitet.

Sie sei "ganz merkwürdig gelassen" sagte sie, nachdem sie ihr Kreuz gemacht hatte, gegenüber Journalisten. Offenbar hätten ihr die neun Jahr Abstand von der Politik gut getan. Was den Wiedereinzug des Liberalen Forums ins Parlament anging, gab sie sich optimistisch. "Ich gehe davon aus, dass es geling", meinte Schmidt. Erstaunlicherweise habe sie keine schlaflose Nacht hinter sich.

Keine Antwort gab es auf die Frage, was sie machen werde, sollte das LIF die Vier-Prozent-Hürde nicht schaffen. So eine Frage könne, ja dürfe, man am Wahlsonntag nicht beantworten. Den Nachmittag wird die LIF-Chefin mit einem Buch auf der Terrasse verbringen. Wann sie dann auf dem Badeschiff, wo die Liberalen ihre Wahlparty feiern, eintreffen werde, konnte sie noch nicht sagen. Das hänge auch von den ersten Hochrechnungen ab. (apa/red)