Volleyball-Meisterschaft: Meister Tirol gewann drittes Liga-Finalspiel klar 3:0

Innsbrucker nur noch einen Sieg von Titel entfernt

Volleyball-Meister Hypo Tirol fehlt im Finale der Aon VolleyLeague nur noch ein Sieg zur erfolgreichen Titelverteidigung. Die Innsbrucker gewannen am Montag nach den ersten beiden Partien auch das dritte Spiel der "best-of-seven"-Serie vor eigenen Fans mit 3:0 (25,18,23), und können damit bereits am Freitag in Wien (20:15 Uhr) den zweiten Meistertitel in ihrer Klubgeschichte einfahren - wie im Vorjahr sogar ohne Niederlage.

Die Zuschauer in der prall gefüllten Innsbrucker USI-Halle erlebten im dritten Finalduell das bisher deutlichste Ergebnis. Nur im ersten Satz hielten die Wiener bis zum Schluss mit, vergaben im Finish des Durchgangs aber die "Big-Points" und verloren 25:27. "Das war für uns ein psychologischer Vorteil. Danach waren wir extrem stabil", meinte Tirol-Manager Hannes Kronthaler.

Im zweiten Durchgang haderten die hotVolleys mit einer Entscheidung des zweiten Schiedsrichters, der den Block der Wiener beim Stand von 17:16 im Netz gesehen hatte. "Egal, ob das Netz berührt wurde, danach hat die Mannschaft aufgehört zu spielen", nahm hotVolleys-Manager Peter Kleinmann seine Spieler in die Pflicht, die diese im dritten Satz nur leidlich erfüllten. "Die Tiroler haben Willen, Einsatz und Härte gezeigt, wir haben diese Härte nicht gehabt", ärgerte sich Kleinmann.

Die Tiroler ließen sich auch nicht durch eine verletzungsbedingte Zwangspause von Angreifer Fred Winters beeindrucken. Auch wenn die Wiener im dritten Satz gleich zweimal einen scheinbar aussichtslosen Rückstand verkürzten, war der Sieg der Hausherren vor den Augen des Meistercoachs aus dem Vorjahr, Emanuele Zanini, nie gefährdet. "Meister sind wir erst, wenn wir das vierte Spiel gewinnen. Aber ich glaube nicht, dass uns Wien viermal schlagen kann", kommentierte Kronthaler die Führung in der Finalserie. (apa/red)