Volleyball-Meisterschaft: hotVolleys stehen im zweiten Liga-Finalspiel unter Druck!

Kleinmann: "Müssen einfach besser servieren" Meister Tirol hofft im Budocenter auf zweiten Sieg

Volleyball-Meisterschaft: hotVolleys stehen im zweiten Liga-Finalspiel unter Druck!

Die Aon hotVolleys stehen heute im zweiten Spiel der "best-of-seven"-Finalserie in der Aon VolleyLeague unter Druck. Das erste Aufeinandertreffen mit Meister Hypo Tirol hatten die Wiener 1:3 verloren, wurden dabei von den Innsbruckern buchstäblich "abserviert". hotVolleys-Manager Peter Kleinmann weiß: "Wir müssen ausgleichen, alles andere ist nebensächlich."

Eine 2:0-Führung des Titelträgers hätte wohl schon vorentscheidenden Charakter. "Dann entsteht automatisch eine Unruhe bei den anderen", glaubt Tirol-Manager Hannes Kronthaler. Mit neun direkten Servicepunkten hatten seine Schützlinge im ersten Spiel klare Vorteile beim Aufschlag, was auch den Ausschlag zu Gunsten des Meisters gab. "Wir können nicht trainieren, dass die Tiroler schlechter servieren, also müssen wir einfach besser servieren", meinte Kleinmann lapidar.

Die geringere Eigenfehlerquote war ein weiterer Grund für den klaren 3:1-Sieg Innsbrucks, die nun mit breiter Brust nach Wien reisen. Kleinmann verweist auf die Heimstärke und fordert eine generelle Leistungssteigerung seiner Mannschaft. "Es hat jeder das Recht, einen schlechten Tag zu haben, aber jetzt muss damit Schluss sein." Betont selbstbewusst gibt sich Kronthaler: "Spielen wir das, was wir können, dann gewinnen wir. So einfach ist das eigentlich."

Als zusätzlichen Ansporn für die Wiener wertet Kleinmann die Rückkehr von Masseur Josko Bednarik, der nach einem Herzinfarkt und zwei Operationen erstmals nach drei Monaten wieder bei einem Spiel der hotVolleys mitfiebern wird. "Er ist unser Maskottchen", erklärte der hotVolleys-Manager. (apa)