Volkskrankheit Diabetes: Schon fast jeder zwölfte US-Amerikaner ist zuckerkrank!

24 Millionen Menschen erkrankt - rapider Anstieg Ein Viertel der Erkrankten weiß nichts von Diabetes

Die Zahl der Diabetiker in den USA nimmt rapide zu: Fast jeder zwölfte Bürger und damit 24 Millionen Menschen leiden in den Vereinigten Staaten an der Zuckerkrankheit. Das sind rund drei Millionen Menschen mehr als noch zwei Jahre zuvor. Hinzu kommen laut einer Studie noch rund 57 Millionen US-Bürger, die als anfällig für die Krankheit gelten, bei der die Zuckerkonzentration im Blut erhöht ist.

Laut Studie wissen rund ein Viertel der an Diabetes erkrankten US-Bürger gar nichts von ihrer Zuckerkrankheit. Dies sei aber eine Verbesserung im Vergleich zu 2005. In den USA sterben jährlich mehr als 200.000 Menschen an Diabetes, die zu Herzkrankheiten, Blindheit und Nierenversagen führen kann.

Bei der Krankheit werden zwei unterschiedliche Typen unterschieden: Diabetes vom Typ 2 hängt im Wesentlichen mit ungesunder Ernährung und Bewegungsarmut zusammen und tritt erst im Laufe des Lebens auf. Dagegen ist die Diabetes vom Typ 1 eine Autoimmunerkrankung, an der 90 Prozent der Patienten bereits im Kindes- oder Jugendalter erkranken. Bei diesem Krankheitstyp zerstört das körpereigene Immunsystem in einer Entzündungsreaktion die insulinproduzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse, was nach und nach zu fortschreitendem Insulinmangel führt.

(apa/red)