Volksbefragung zu zweisprachigen Ortstafeln: Die Fragen im Wortlaut!

Das BZÖ hat in Kärnten 15.000 Unterschriften für eine Volksbefragung über die Aufstellung zweisprachiger Ortstafeln gesammelt. Im Folgenden die auf den Unterstützungserklärungen abgedruckten Fragestellungen im Wortlaut:

"Es soll folgende Frage gestellt werden:

Welche der folgenden möglichen Lösungen der Ortstafelfrage, soll die Landesregierung unterstützen?

Anbringung zweisprachiger topographischer Bezeichnungen ab folgender Volksgruppenstärke:

- 15 % in der Gemeinde und 15 % in der Ortschaft (Das würde bedeuten, dass in zehn Gemeinden insgesamt 110 Ortschaften als gemischtsprachig gelten. Davon sind derzeit 24 mit einer zweisprachigen Ortstafel gekennzeichnet. Zusätzlich zweisprachig zu beschriften wären die Ortstafeln von 16 Ortschaften. Durch eine Verfassungsbestimmung sollte dies als endgültige Lösung abgesichert werden.)

- 20 % in der Gemeinde und 20 % in der Ortschaft (Das würde bedeuten, dass in sieben Gemeinden insgesamt 73 Ortschaften als gemischtsprachig gelten. Davon sind derzeit 23 mit einer zweisprachigen Ortstafel gekennzeichnet. Zusätzlich zweisprachig zu beschriften wären die Ortstafeln von 3 Ortschaften. Durch eine Verfassungsbestimmung sollte dies als endgültige Lösung abgesichert werden.)

o d e r

- Anbringung keiner zusätzlichen zweisprachigen topographischen Bezeichnungen. (Damit bliebe eine endgültige Lösung der Ortstafelfrage weiter offen.)"

(apa/red)