Vogelgrippe: Neue Gefahr im Anflug

Vogelgrippe: Neue Gefahr im Anflug

Während die Geflügelbauern in den Gefahrenzonen erstaunlich unvorsichtig auf den Ernstfall reagieren, warnen Experten vor der Rückkehr der Zugvögel.

Keine Absperrungen, keine Seuchenteppiche auf den Zufahrtswegen, keine Männer in Schutzanzügen. Der Weg direkt hinein in den Krisenherd lässt sich ohne Hindernisse bewältigen. Niemand wird aufgehalten, keiner kontrolliert. Dabei lauert hier, ein paar Kilometer südlich von Graz, seit ein paar Tagen die Gefahr.

In der kleinen Gemeinde Mellach wurden Österreichs erste tote Schwäne gefunden, die am für Menschen ansteckenden H5N1-Virus verendeten – das wurde am Dienstag vom EU-Referenzlabor in Weybridge, England, bestätigt. Die Vogelgrippe hatte also das Land erreicht, der längst ausgearbeitete Krisenplan trat in Kraft:

Stallpflicht für Geflügel sollte fortan gelten – kein Huhn, keine Gans, keine Ente mehr im Freien sein. Zuerst nur im Radius von drei Kilometern um Mellach, nach dem Fund weiterer infizierter Vögel im Burgenland, in Niederösterreich und Wien mittlerweile im gesamten Bundesgebiet.

Der Horror-Hof. Und doch gackert und schnattert es – wo eigentlich Ausnahmezustand herrschen sollte. Am Hof von Matthias T., nur ein paar Kilometer von Mellach entfernt, wird die Horrorvorstellung aller Veterinäre Wirklichkeit: Die Hühner laufen über den von der Schneeschmelze matschig gewordenen Boden vor dem Haus.

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