Violett und Grün-Weiß denken an Morgen: Planungen für kommende Saison beginnen

Bei Austria laufen 12, bei Rapid 7 Verträge aus Rapid legte Hiden Verlängerungs-Angebot vor

Schon jetzt müssen die Wiener Großklubs mit den Kaderplanungen für die kommende Saison beginnen. Bei den Favoritnern, die in der Winterpause drei neue Spieler holen wollen, laufen mit Saisonende gleich zwölf Verträge aus, für sieben Spieler endet im Sommer die Zusammenarbeit mit Rapid.

Vor allem auf die Austria-Verantwortlichen kommt in den kommenden Wochen und Monaten einiges an Arbeit zu. Blanchard, Kiesenebner, Troyansky, Wallner, Wimmer, Hill, Dos Santos und Kuru müssen den Verteilerkreis nach derzeitigem Stand verlassen. Gleiches gilt auch für Tokic, Mair, Schicker und Mila, für die der Verein allerdings eine Option besitzt.

"Wir hatten die Tendenz zu Einjahresverträgen, weil die Lage mit Magna unklar und unsicher war", erklärte Austria-Manager Markus Kraetschmer die schwierige Situation seines Klubs, dessen Betriebsführervertrag mit dem Konzern von Frank Stronach am 30. Juni 2007 endet.

Vorerst gelte es einmal festzustellen, welches Budget den Veilchen im kommenden Spieljahr überhaupt zur Verfügung steht. "Erst dann ist die Kaderplanung möglich. Im Winter werden die Gespräche beginnen, Parits und Zellhofer werden analysieren", meinte Kraetschmer.

Nicht viel weiter ist man bei Rapid. Die Verträge von Martin Hiden, Hlinka, Valachovic, Katzer, Kincl, Bejbl und Burgstaller laufen im Sommer aus, bisher erhielt nur Hiden ein konkretes Verlängerungsangebot. "Beide Seiten wollen miteinander weitermachen. Ich gehe davon aus, dass wir in den kommenden Wochen eine Übereinkunft erzielen werden", sagte Sportdirektor Peter Schöttel.

Bei den übrigen Spielern gebe es "eine gewisse Tendenz", so Schöttel. Man wolle aber zunächst einmal die Leistungen in den kommenden Wochen abwarten. In Eile befindet sich der frühere Teamspieler aber nicht. "Zu meiner Zeit sind Verträge auch nicht immer schon im Winter verlängert worden."

Während die Austria im Jänner noch einmal investieren will, sind bei Rapid laut Schöttel "maximal kleinere Veränderungen" möglich. Valachovic könnte sich in Richtung Russland verabschieden, ansonsten dürfte der Kader weitgehend unverändert bleiben. Einen Aderlass wie im vergangenen Winter, als sich in Hofmann und Ivanschitz die beiden wichtigsten Spieler verabschiedeten, wird es diesmal laut Schöttel nicht geben.

(apa/red)