Villeneuve möchte zurück in die Formel 1:
"Keine Krieger mehr" in der Königsklasse

"Es gibt keine Fights mehr, die haben sich alle lieb" Kanadier ist "geboren, um Rennautos zu fahren"

Villeneuve möchte zurück in die Formel 1:
"Keine Krieger mehr" in der Königsklasse © Bild: APA/DPA/Büttner

Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve liebäugelt drei Jahre nach seinem Abschied mit einer Rückkehr in die Formel 1. "Ich bin nicht zurückgetreten. Ich bin geboren, um Rennautos zu fahren", sagte der Kanadier in einem Interview mit "Sport Bild online". Der Gewinner von elf GP-Rennen bezeichnete es als ein "Problem", dass es in der Königsklasse "keine Krieger mehr" gebe.

Fernando Alonso sei noch so ein Typ, aber sonst würden die Piloten nur noch "Dinge" wiedergeben, "die zuvor von irgendwelchen PR-Leuten vorgekaut wurden. Es gibt keine Fights mehr, die haben sich alle lieb", erklärte der 38-Jährige. Man habe nicht mehr den Eindruck, "dass sich die Typen hassen, die da um den Sieg kämpfen. Das war anders, als ich mit Michael Schumacher oder Eddie Irvine kämpfte. Von Sympathie war da auf der Strecke und auch daneben gar nichts zu spüren." Er habe sich nie untergeordnet.

Die Leistung seines ehemaligen Teamkollegen Jenson Button, der die WM vor dem Großen Preis der Türkei am Sonntag souverän anführt, lobte Villeneuve: "Jenson macht keine Fehler, überhaupt keinen." Sebastian Vettel kenne er nicht, er schätze aber, was er bisher von dem 21-jährigen Red-Bull-Piloten gesehen habe. "Er ist anders. Er gibt erfrischende Interviews. Er ist schnell und scheint sehr stark im Kopf zu sein. Das ist beeindruckend", sagte der Champion von 1997. Sein Rat: "Bleib Dir immer selbst treu! Lass Dich niemals verbiegen!"
(apa/red)

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