Villazón im NEWS-Exklusiv-Interview über Pläne in Salzburg: Bleibt Festival verbunden

Star-Tenor: "Ich habe nichts Gegenteiliges gehört"

Der mexikanische Tenor Rolando Villazón, der zu den Salzburger Festspielen mit einem Zarzuela-Programm an der Seite Placido Domingos antritt, bleibt dem Festival weiter verbunden. Das erklärt er in einem Exklusiv-Interview für NEWS.

Villazón -"Ich habe nichts Gegenteiliges gehört" - wird im Sommer 2008 an der Seite Anna Netrebkos in Gounods "Romeo et Juliette" singen. Domingo wird dirigieren, laut NEWS- Recherche inszeniert der Amerikaner Bartlett Sher. Villazón bestätigt außerdem, dass die Festspiele für 2010 an einer weiteren Opernneuproduktion mit dem Paar Netrebko/Villazón arbeiten.

Villazón über Vorteile und Schattenseiten des Ruhms. "Das Star-System erschafft Modelle von Persönlichkeiten. Das ist beim Fußball und beim Pop genauso. Die Erwartungen werden immer größer. Aber Ruhm und Popularität verhelfen auch zu künstlerischer Freiheit. Wenn einen niemand kennt, muss man warten, dass etwas angeboten wird. Wenn man berühmt ist, kann man seine wildesten künstlerischen Träume verwirklichen. Früher hätte niemand etwas darauf gegeben, dass ich auch Barock machen kann. Und im Herbst erscheint meine nächste CD mit Arien von unbekannten Opern, darauf freue mich schon sehr (...) Der Wiener ,Werther’ im nächsten Jahr soll eine meiner besten Aufführungen werden. Ich bin wie ein Phönix aus der Asche."

Villazón kündigt auch die Reduktion seiner Auftritte an. "Mir geht es gut, denn ich passe auf mein Instrument, meine Stimme auf ", sagt er im Interview. "Ich habe schon über achtzig Vorstellungen im Jahr gesungen. Davon auch sehr viele Konzerte. Und ein Konzert ist wie drei Opernabende. Daher singe ich im Jahr nur noch sechzig Aufführungen (...) Ich war zwar nicht schlecht, aber ich war nur zu achtzig und nicht zu hundert Prozent da. Wenn ich auftrete, möchte ich alles geben. Daher möchte ich auch meiner Stimme immer wieder die Zeit geben, sich zu erholen. Denn ich will noch die nächsten dreißig Jahre singen."

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