Fakten von

Vier Verletzte bei Brand in Vorarlberger Flüchtlingsunterkunft

51 Personen aus verrauchtem Wohnblock gerettet

Bei einem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Hard bei Bregenz sind am Freitagabend vier Personen verletzt worden. 51 Personen wurden durch ein Großaufgebot an Rettungskräften aus dem mit Rauch erfüllten Wohnblock ins Freie gebracht.

Kurz vor 20.00 Uhr war Alarm ausgelöst worden. Als die erste Polizeistreife eintraf, loderten Flammen aus dem Keller ins Erdgeschoß und das Gebäude war bereits stark verraucht. Mehrere Bewohner waren auf ein Vordach geflüchtet, berichtete die Polizei. Sie wurden mit einer eilends herbeigeschafften Leiter noch vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Ein Bewohner hatte allerdings bereits einen Unterschenkelbruch erlitten, als er von einem Fenster auf das Vordach gesprungen war.

Drei weitere Personen wurden mit Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Das Gebäude war innerhalb kurzer Zeit völlig verraucht gewesen. Die Personen, die sich noch im Wohnblock aufhielten, mussten von der Feuerwehr mit der Drehleiter und unter schwerem Atemschutz geborgen bzw. gerettet werden. Zeitgleich wurde die Brandbekämpfung im Keller durchgeführt. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden.

Die geborgenen Bewohner wurden zu einem vom Katastrophenzug des Roten Kreuzes eingerichteten Verletztensammelplatz auf einem benachbarten Parkplatz gebracht und dort vom Roten Kreuz, dem Notarztteam sowie von Mitarbeitern der Caritas betreut. Die unverletzten Bewohner wurden in anderen Asylunterkünften untergebracht. Die Ursache des Brandes war vorerst unbekannt, wie auch die Schadenshöhe.

Kommentare