Viel Lärm um Wenig: Neues Lady Gaga-
Video verletzt wohl keine religiösen Gefühle

"Judas" gewohnt heiß und sexy aber kein Schocker Clip im Vorfeld von religiösen Gruppen kritisiert

Viel wurde bereits darüber diskutiert, religiöse Gruppen beschwerten sich bereits im Voraus und jetzt ist es endlich da: Lady Gaga’s neues Video zu „Judas“. Wie jedoch bei der Pop-Lady so oft, gilt auch hier wieder einmal das Motto „Viel Lärm um nichts“.

Fashion-Statements, Biker-Szenen und Massen-Tanzen in Unterwäsche – eigentlich nichts, was man von Lady Gaga nicht ohnehin schon gesehen hätte. Das Video zu ihrem neuen Clip „Judas“ sorgte allerdings im Vorfeld für Aufregung: Religiöse Gruppen warfen ihr Gotteslästerung und ähnliches vor und kritisierten die geplante Veröffentlichung zu Ostern.

Biker und Tanz-Szenen
Nun ist Ostern jedoch schon seit zwei Wochen passé und Gaga’s Video einfach nur im Gaga-Stil, ohne jegliche religiösen Gefühle zu verletzen. Die Sängerin cruist zunächst mit einigen Bikern durch die Gegend, ehe sie in einem Tanzlokal in nichts als Unterwäsche und einer Lederjacke tanzt. Beobachtet wird sie dabei von dem vermeintlichen „Judas“, einem Biker mit vergoldeter Dornenkrone am Kopf.

Mit Judas im Pool
Später sitzt sie mit ihm im Whirlpool und schmachtet ihren Geliebten an während sie davon singt, ihn immer noch zu lieben, obwohl etwas sie wegtreiben würde von ihm. Ein anderer Biker leert ihr indes Bier aufs Hinterteil. Schlussendlich steht sie als Braut vor Judas, um tot zusammenzubrechen und eine einzige Träne zu vergießen.

Ob Gaga diesen Clip immer schon so harmlos geplant hatte, oder vielleicht doch auf die Kritiken und Vorwürfe der religiösen Vereinigungen reagiert hat, bleibt wohl das Geheimnis der Exzentrikerin. Die Aufmerksamkeit hat sie dadurch aber auf jeden Fall geschickt auf sich gelenkt.

(red)