Verwirrung um eine blau-orange Liaison:
Verhandelt das Kärntner BZÖ mit der FPÖ?

Landesparteivorstandsmitglied plaudert Interna aus Uwe Scheuch dementiert: "Erstunken und erlogen"

Verwirrung um eine blau-orange Liaison:
Verhandelt das Kärntner BZÖ mit der FPÖ? © Bild: APA/Eggenberger

Verwirrung um eine mögliche blau-orange Liaison: Laut einem Mitglied des Landesparteivorstands verhandeln das Kärntner BZÖ mit der FPÖ, um eine Kooperation voranzutreiben. Prompt folgte aber das Dementi von beiden Seiten. Uwe Scheuch meinte dazu: "Das ist erstunken und erlogen, ich hab mit keiner Silbe davon gesprochen", und auch die Freiheitlichen wissen von keinen Verhandlungen.

Wie das unbekannte Mitglied des Landesparteivorstandes der APA berichtet hat, soll der Kärntner BZÖ-Obmann Scheuch in einer Sitzung des Kärntner Parteivorstandes von laufenden Verhandlungen mit den Freiheitlichen gesprochen haben. Scheuch habe demnach erklärt, er sei in Gesprächen mit der FPÖ und werde die Gremien informieren, wenn diese abgeschlossen seien

In dieser Sitzung wurde auch ein Grundsatzprogramm beschlossen, das am Mittwoch beim Bundesparteivorstand in Wien vorgelegt werden soll. Details zu dem Programm wollte Scheuch nicht verraten, zuerst wolle man es beim Bundesparteivorstand präsentieren. Man wolle es "zuerst den Wiener Freunden zeigen", bevor es über die Medien kommuniziert werde."

Bei der Vorstandssitzung am Mittwoch geht es erneut um die programmatische Ausrichtung des Bündnisses. Scheuch bestritt aber vehement, dass es einen Richtungsstreit zwischen Kärntnern und Bundespartei gebe. "Es gibt keine Richtungsdiskussion", sagte er.

(apa/red)

Kommentare

Fusion also das beste wäre eine Kooperation der Führungsspitze der FPÖ mit einem kaputten ostdeutschen Reisebügeleisen (Stichwort freiliegendes Kabel), aber das wirds wohl in dieser Form ned spielen... also bleibt nur zu hoffen dass die restlichen verbliebenen rechtsdrehenden Milchbubis im BZÖ rüberwechseln und der Herr Bucher vielleicht die gar nicht so uninteressante Idee der "österreichischen" FDP weiterverfolgen kann. In diesem Sinne "Konstantinopel darf nicht Istanbul werden"

Das Beste Das Beste was diesem Land passieren könnte wäre eine Koalition der beiden Parteien! Dann würde es wieder in die richtige Richtung gehen hier bei uns...

BZÖ BZÖ ..braucht sich nur aufzulösen, die Wähler gehen dann eh wieder zur FPÖ oder gehen nicht wählen. BZÖ lebt nicht von Haiders Idologien, sondern der HC - warum den sonst legt er überall so zu?

BZÖ Funktionäre mit Gewissensbissen? Verrat ist ein besonders schwerer Vertrauensbruch der die angenommene Loyalität verletzt.Gewählte FPÖ Funktionäre
wurden BZÖ Funktionäre und haben dadurch die von den FPÖ Wählern angenommene Loyalität schwer verletzt. Man liebt den Verrat aber nicht die Verräter.Ist dies das Problem der inzwischen gewählten BZÖ -ler ? Haben sie den Vertrauensvorschuss verbraucht ? Wollen sie auch die orangen Wähler verraten ?

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Liebe BZÖ / FPÖ - Führung! Kapiert es doch endlich - schafft eine neue Struktur nach CSU / CDU Beispiel. BZÖ / FPÖ haben die gleiche Ideologie und das ist es was der Wähler wählt, nicht eure Grabenkämpfe, davon profitiert nur der politische Gegner. BZÖ in Kärnten, FPÖ im restlichen Österreich und bei Nationalratswahlen vereint - das ist der Weg zur zweitstärksten Partei in Österreich.

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Re: Liebe BZÖ / FPÖ - Führung! Ich habe nur eine Frage: Wer wird dann der Chef weil Scheuch und Strache werden selbst wenn sie das CDU/CSU Modell übernehmen, nie miteinander können? Zwei Chefs wie bei CDU/CSU wird es in dieser Konstelation nie geben können!

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Re: Liebe BZÖ / FPÖ - Führung! Strache als FPÖ Chef steht ja außer Frage. Das BZÖ lebt nach wie vor von Haiders Ideologie der ja letztendlich auch die FPÖ zu dem gemacht hat was sie heute ist. Irgendwann wird die Aura von Jörg Haider aber verblassen und wenn das BZÖ nicht vorher erkennt, dass ein erfolgreiches Überleben nur nach CSU/CDU Beispiel möglich ist wird es auch in Kärnten an Bedeutung verlieren. Die FPÖ bräuchte sich an dieser Entwicklung aber auch nicht erfreuen, verlorene Kärntner BZÖ Stimmen gehen sicher nicht zur FPÖ, einfach weil Kärntner keine Wiener Partei wählen!! Antwort auf obige Frage: egal wer BZÖ-Chef wird, er muß nur 2 Punkte erfüllen: 1. Haiders Ideologie fortführen, 2. auf Bundesebene mit Stache zusammenarbeiten. So, und nur so können BZÖ/FPÖ gemeinsam noch stärker werden!

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Re: Liebe BZÖ / FPÖ - Führung! Falls sich die Chef-Frage auf Nationalratswahlen bezog - da sehe ich überhaupt kein Problem. In einer geheimen Abstimmung ist auf einem gemeinsamen Deligierten-Wahltag der Spitzenkandidat für die Nationalratswahl zu wählen. Bei dem was das BZÖ im Augenblick zu bieten hat würde das wohl Strache werden. Ich würde es aber absolut nicht ausschließen, dass diese Person auch einmal aus den BZÖ-Reihen kommen kann. Überhaupt sollte man den jeweiligen Spitzenkandidaten nicht soviel Bedeutung zumessen, das Parteiprogramm ist viel wichtiger. Es wird dann ja die jeweilige Politik auch nicht nur von einer Person gemacht.

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Re: Liebe BZÖ / FPÖ - Führung! Da liegt auch das eigentliche Problem. Strache kann nun
Forderungen stellen und das BZÖ könnte sich nur fügen,
denn für mehr wirds nicht reichen.

Nachdem aber viele im BZÖ nach dem Tod von Haider
deren "große Chance" riechen, will natürlich jeder auf
eigene Faust mit dem BZÖ groß werden, was aber nun
ohne Haider unmöglich sein wird.

Zusammen könnte man die SPÖ nun total einstecken
und in Jenseits schicken, aber dafür sind halt die Egos
der FPÖ und des BZÖ zu wichtig.

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BZÖ sollte froh sein! Ohne Dr. Jörg Haider ist das BZÖ einfach NICHTS mehr
wert und das sollten die "übergebliebenen" Herren des
BZÖ auch verstehen bzw. erkennen.

Das BZÖ nimmt der FPÖ nur weitere wichtige Stimmen
weg und es gibt keine Richtlinien, Pläne oder vernünftige
Ziele!!

Zusammen könnte man mehr erreichen, aber die BZÖler
verstehen das nicht und wollen halt wie die SPÖ stur ihre
Linie durchziehen ... bis zum Untergang;)

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Re: BZÖ sollte froh sein! Siehe daher meine obige Frage!

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