Verteidigungsminister Gates: Versorgung verwundeter US-Soldaten "inakzeptabel"!

Verantwortliche werden zur Rechenschaft gezogen Verletzte "kämpften" mit Mäusen und Kakerlaken

US-Verteidigungsminister Robert Gates hat die medizinische Versorgung von im Irak verwundeten Soldaten kritisiert. Die Zustände im US-Armeekrankenhaus Walter Reed seien nicht akzeptabel, die Verantwortlichen würden zur Rechenschaft gezogen, sagte Gates.

Nach einem Bericht der "Washington Times" waren die Verletzten in einem abbruchreifen Gebäude einquartiert, in dem es vor Mäusen und Kakerlaken wimmelte. Traumatisierte Soldaten hätten zahlreiche Formulare ausfüllen müssen, um überhaupt behandelt zu werden.

"Sie haben unsere ausländischen Feinde bekämpft - sie sollen nicht mit der amerikanischen Bürokratie kämpfen müssen", kritisierte Gates. Die US-Armee erklärte, einige der Probleme seien bereits beseitigt. Von US-Auslandseinsätzen wurden Militärangaben zufolge 31.000 US-Soldaten aus medizinischen Gründen in die Heimat verlegt. Bei 4000 von ihnen handle es sich um Soldaten, die in Afghanistan oder im Irak verletzt wurden. (apa/red)