Verspätete Flüge & Massenkarambolagen: Winter hat den Norden der USA fest im Griff

Schlimmster Sturm seit Jahren: Land im Chaos Elf Todesopfer. PLUS: BILDER des Schneetreibens!

Verspätete Flüge & Massenkarambolagen: Winter hat den Norden der USA fest im Griff © Bild: AP/Warren

Der eisige Winter sorgt im Norden der USA kurz vor Weihnachten weiter für chaotische Verkehrsverhältnisse. Vom Pazifik bis zum Atlantik mussten dutzende Flüge gestrichen werden oder konnten nur stark verspätet starten. In Seattle, Phoenix, San Francisco und in Arlington waren tausende Passagiere gestrandet. Zudem waren in Indiana, Baltimore, Illinois und Ohio mehr als 50.000 Haushalte ohne Strom.

Die eisigen Witterungsverhältnisse haben seit dem Wochenende elf Menschen das Leben gekostet, zumeist durch Verkehrsunfälle. In Chicago wurde ein 48 Jahre alte Mutter von drei Kindern erfroren auf einem Gehsteig nahe ihrem Wohnhaus gefunden.

Flüge im ganzen Land verspätet
An zahlreichen großen Airports wie San Francisco, Houston, Boston, New Jersey und New York verspäteten sich die Flüge während der vorweihnachtlichen Hauptreisezeit um mehr als eine Stunde. In Seattle, im nordwestlichen Bundesstaat Washington, saßen tausende Reisende auf dem Flughafen fest, mehrere Autobahnen in dem Bundesstaat mussten laut Presseberichten gesperrt werden.

Es handle sich um einen der schlimmsten Stürme im Nordwesten der USA seit 1990, sagte eine Meteorologin der AFP: "Dies ist definitiv ein Sturm, wie er nur alle zehn Jahre vorkommt." In der Region sollten die Schneehöhen am Montag zwischen 13 und 30 Zentimeter erreichen.

Eisige Temperaturen
Auch im Nordosten wurde ein weiterer Schneesturm in der Region zwischen Lake Michigan und der Atlantikküste erwartet. Die Temperaturen lagen zwischen minus sieben und minus 20 Grad. In tausenden von Haushalten fiel der Strom aus, nachdem Schnee und Sturm die Überlandleitungen unterbrochen hatten.

(apa/red)