Versicherer können sich freuen: Immer mehr Menschen sorgen privat für Rente vor

Nur 11 Prozent haben noch nicht fürs Alter gespart Für den Lebensabend vorgesorgt wird immer früher

Versicherer können sich freuen: Immer mehr Menschen sorgen privat für Rente vor

Private Altersvorsorge wird in Österreich immer wichtiger: Immer mehr Menschen sorgen privat vor, um den Lebensstandard nach der aktiven Arbeitsphase aufrecht zu erhalten, zeigt eine Studie von Fessel-GfK. "Versicherer werden auch weiter einen wichtigen Beitrag zur privaten Altersvorsorge leisten", ließ der Auftraggeber der Studie, die Raiffeisen Versicherung verlauten.

Eine deutliche Mehrheit von 89 Prozent der Befragten hat bereits Vorsorge getroffen, lediglich 11 Prozent haben nach eigenen Angaben bisher keine Maßnahmen ergriffen. Österreichweit wurden in 2.000 Interviews Internet-User zwischen 18 und 50 Jahre befragt.

Am meisten vorgesorgt wird über Lebensversicherungen (53 Prozent), private Pensions-/Rentenversicherungen (48 Prozent) und Bausparverträge (46 Prozent), aber es finden sich auch unkonventionelle Sparformen wie Gold (3 Prozent).

Vorgesorgt wird immer früher: "Bei der staatlich geförderten Zukunftsvorsorge hat sich bei uns das durchschnittliche Abschlussalter in drei Jahren um 10 Jahre von 33 auf 23 Jahre verringert. 45 Prozent der Neuverträge werden mit unter 20-Jährigen abgeschlossen, 2003 lag dieser Wert erst bei 16 Prozent", heißt es weiter.

Knapp drei Viertel jener, die noch nicht privat vorsorgen, wollen dies noch tun. Am häufigsten genannt wurden in dieser Gruppe private Pensions- und Rentenversicherung, Lebensversicherungen, eigene Wohnung/Haus, die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge sowie Sparverträge und Bausparer. (apa)