Verrückte Raser: Salzburger lieferten sich privates Wettrennen auf Tauernautobahn

Mit 204 km/h bei Werfen von Polizei gestoppt Männern an Ort und Stelle Führerschein abgenommen

Ein privates Wettrennen lieferten sich gestern, Dienstag, zwei Männer aus dem Salzburger Pongau auf der Tauernautobahn. Die beiden Lenker rasten mit bis zu 204 km/h bei erlaubten 130 Stundenkilometern auf der A10 Richtung Salzburg. In Golling konnten die Pongauer von einer Zivilstreife gestoppt werden, so eine Presseaussendung der Polizei.

Gegen 13.00 Uhr fuhren die beiden Fahrzeuglenker zunächst mit 150 km/h in der 100er-Zone durch den Zetzenbergtunnel. Nachdem eine maximale Fahrtgeschwindigkeit von 204 km/h gemessen worden war, konnten die Lenker bei Werfen von der Polizei angehalten werden. Den 35- bzw. 37-jährigen Männern wurde an Ort und Stelle der Führerschein abgenommen, sie wurden angezeigt.

Zwei Geisterfahrer acht Kilometer unterwegs
Zwei Geisterfahrer haben in der Nacht auf Mittwoch acht Kilometer haben auf der Innkreisautobahn (A8) in Oberösterreich zurückgelegt. Erst dann wurden sie von der Polizei gestoppt. Die Rumänen fuhren in zwei Fahrzeugen hintereinander auf dem Pannenstreifen. Die nächtliche Aktion verlief relativ glimpflich: Die beiden verursachten keinen Unfall.

Die Männer im Alter von 32 und 33 Jahren hatten sich offenbar verirrt. Am Autobahnparkplatz Kematen am Innbach (Bezirk Grieskirchen) wendeten sie und fuhren wieder zurück Richtung Wels. Andere Verkehrsteilnehmer bemerkten die Geisterfahrer und alarmierten die Polizei. Kurz vor dem Autobahnknoten Wels gelang es den Beamten, die beiden Rumänen zu stoppen. Sie müssen mit einer Anzeige und einer saftigen Geldstrafe rechnen.
(apa)