Verlängerung der Bank-Öffnungszeiten?
BA und Erste Bank denken laut darüber nach

Erste Bank-Bosek: "Kunden dort abholen, wo sie sind" Für Bawag derzeit kein Handlungsbedarf erkennbar

Verlängerung der Bank-Öffnungszeiten?
BA und Erste Bank denken laut darüber nach © Bild: dpa/Breloer

Die Banken tragen sich wieder mit dem Gedanken, die Schalteröffnungszeiten zu verlängern. Einen Vorstoß startet die Erste Bank, Österreich-Tochter der börsenotierten Erste Group. Auch die Bank Austria will ihre Kunden länger beraten.

"Wir wollen die Kunden dort abholen, wo sie sind", so Privat- und Firmenkundenvorstand Peter Bosek. Die Erste Bank hat ihre eigenen Inlandsfilialen in Ostösterreich, vor allem in Wien. Außerdem kooperiert sie mit den OMV-Tankstellenshops. Eine frühere Kooperation mit Tchibo könnte wiederholt werden. "Im Filialgeschäft denken wir natürlich über die Öffnungszeiten nach", sagte Bosek. Die Varianten werden noch geprüft. So ist nicht ganz klar, ob es besser sei am Samstagvormittag geöffnet zu haben die Öffnungszeiten unter der Woche gegen den Abend zu verlängern.

Ausweitung der Beraterzeiten
Das könnte bedeuten, dass die Wochentags-Schalterzeiten den bisher schon ausgedehnten Beraterzeiten (nach Vereinbarung bisher Montag bis Freitag 7 bis 19 Uhr) angenähert werden, wurde angedeutet. Die Entscheidung soll im ersten Halbjahr fallen. Die Regelöffnungszeiten in den Erste-Filialen in Wien sind bisher Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag 8 bis 12:30 Uhr und nachmittags jeweils von 13:30 bis 15 Uhr. Am Donnerstag haben die Niederlassungen in Wien am Nachmittag bis 17:30 Uhr offen. In der Wiener Innenstadt, etwa auch in der Hauptanstalt, gibt es keine Mittagspause. Lokal gibt es auch Ausnahmen von diesen Regelöffnungszeiten.

"Die Öffnungszeiten sind bei uns auch ein Thema", sagt Bank Austria-Sprecher Martin Halama. Für eine Ausweitung der Schalteröffnungszeiten sieht die Bank Austria aber keinen unmittelbaren Bedarf. Die Gruppe arbeite vielmehr an "sehr innovativen" neuen Modellen, die eine deutliche Ausweitung der Beratungszeiten umfassten. Details nannte er noch nicht. Bisher können Bank Austria-Kunden für individuelle Beratungsgespräche bis 18 Uhr in die Bank. Die Kassazeiten sind bei der Bank Austria im Wesentlichen ident mit denen der anderen Großbanken, so auch mit denen der Ersten.

RLB hält sich bedeckt
Die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien ließ sich bisher nicht in die Karten schauen. "Wir fühlen uns sehr nah beim Kunden und entwickeln uns weiter", meinte ein Sprecher der Bank. 67 Bankstandorte betreibt Raiffeisen in Wien, davon 49 als Privatkundenniederlassungen und sieben als Private-Banking-Einheiten. Derzeit legen die meisten Banken einen stärkeren Focus auf die Filialpräsenz. "Vor zehn Jahren haben uns alle Berater gesagt, das Filialgeschäft wird untergehen. Jetzt sagen sie uns das Gegenteil", sagte RLB-Vizechef Georg Kraft-Kinz in der vergangenen Woche.

In der BAWAG stehen aktuell keine weiteren Änderungen an. Eine Sprecherin verwies auf die gemeinsam mit der Post geführten Filialstandorte, in denen ohnedies längere Öffnungszeiten analog der Post gelten. Zum Teil hätten diese Niederlassungen bis 20 Uhr offen.

(apa/red)

Kommentare

längere öffnungszeiten! es wird die kunden freuen, wenn die banken länger offen halten. wer bezahlt die mehrstunden der bankangestellten?
bin gespannt, was dann ein bankkonto an mehrspesen kostet.

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BAWAG wenn die post so weiter macht, filialen schließt, wird die BAWAG bald ihre kunden in einer telefonzelle bedienen können. weil, eines ist sicher, solte das postamt geschloßen werden, wo ich mein konto habe, ziehe ich diese sofort ab. bei einem kaufhaus oder in irgendeiner institution, als post-partner, wo mir der friseur, trafikant, oder gar mein nachbar meinen kontostand mitteilt, kann ich gut und gerne verzichten. auch will ich in geldangelegenheiten ordentlich beraten werden.

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Re: BAWAG boah, sooo streng????...das passt ja gar net zu Dir.;-)))

Hallo berndorferbaer, übrigens, geht\'s gut?


...hast übrigens recht, mit den Filialschließungen, mir gefällt das auch nicht. Allerdings lassen sich diese in Zeiten des Tele-bankings besser rechtfertigen .....und Arbeitsplätze bleiben, wenn es um Gewinn-Maximierung geht sowieso meistens außen vor:-(((

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Re: BAWAG @higgs
servus higgs!
danke der nachfrage, 3wirbeln kaputt, beide kniegelenke und verkühlt. ist das nicht super?
naja streng, aber was macht man aus dem betrieb post? oben werden posterl\'n geschaffen, unten, wo die kunden betreut werden, die ja das geld bringen macht man den stall zu. detto bahn. erst hat man den steuerzahler belastet, investiert, ( zum teil ), dann ruiniert man die betriebe. wenn die post glaubt daß das so funktioniert, sollen sie weitermachen. es ist ja schon ein hohn mit der aufschrift auf den autos: die post bringt allen was. wir haben so super briefträger, die auch für alte gehbehinderte das paket, den brief aufgeben, nächsten tag dann das porto einheben. higgs, das ist kundendienst "pur". oben sitzen" haubentaucher"die gehören in den müll.

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