Verkehrskonzept für Salzburger Fanzone:
So wird Ansturm in der Innenstadt bewältigt

30.000 Gäste während gesamten Turniers erwartet "Verkehrsbehinderungen werden unvermeidbar sein"

Rund 30.000 Fans, dieser Herausforderung müssen sich die Verkehrs-Planer der Salzburger Fanzone der EURO 2008 genauso stellen wie die Verkehrs-Planer für das EM-Stadion in Wals-Siezenheim. In der Fanzone der Salzburger Innenstadt werden diese 30.000 Gäste aber nicht nur an drei Spieltagen, sondern während des gesamten Turniers erwartet. Die Host City Salzburg präsentierte ihre Vorstellungen, wie diese Menschenmassen verkehrstechnisch bewegt werden sollen.

"Die Innenstadt ist von den Bus- und Bahnknotenpunkten aus relativ leicht zu Fuß erreichbar", so Host City-Koordinator Wolfgang Weiss in einer Aussendung. Wer mit der Bahn kommt, kann den Bus gratis benützen. Das gilt auch für die Fahrt nach Hause. Nach der Sperrstunde der Fanzone um 23.00 Uhr gibt es bis 0.45 Uhr den "Nachtstern" von Bussen in die Umland-Gemeinden. Bis zum Bahnhof fahren die Busse bis 1.45, von dort verkehren die Züge in die Region bis 2.00 Uhr.

Die Zufahrt für Reisebusse zur Fanzone soll über die Busterminals Nord (Paris Lodron Straße) und Süd (Erzabt Klotz Straße) abgewickelt werden. Nach dem Aussteigen der Passagiere werden die Busse auf kostenpflichtige (38 Euro) Busparkplätze geleitet. Insgesamt stehen dort 250 Stellflächen für Reisebusse zur Verfügung. Auf allen anderen öffentlichen Verkehrsflächen gilt das Busparkverbot, das verstärkt überwacht werden soll.

Auf eigenes Auto verzichten
Wer mit dem Auto kommen will, für den stehen 600 Stellplätze beim P&R-Platz Bergheim, 2.000 Stellplätze im P&R-Platz Urstein sowie 3.400 Parkplätze im Messezentrum zur Verfügung - dort wohl gemerkt aber nur an spielfreien Tagen. Die 3.400 Campingplätze rund um die Stadt werden als ausreichend eingestuft. Für die Radfahrer sollen 700 mobile Ständer aufgestellt werden, und ein Fußgängerleitsystem soll Verirrungen im "Labyrinth der Salzburger Innenstadt" vermeiden helfen. Insgesamt, so halten die Organisatoren fest, "werden Verkehrsbehinderungen während der EURO 2008 nicht ganz vermeidbar sein". Daher sollten die Salzburger - so die Bitte der Host City-Organisatoren - in der Innenstadt auf das eigene Auto verzichten. (apa/red)

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