Verkauf der Bank Burgenland an Steirer
fix: Vertrag in Eisenstadt unterschrieben

Feierliche Unterzeichnung im Schloss Esterhazy Kauf von GraWe-Aufsichtsrat einstimig abgesegnet

Im Schloss Esterhazy in Eisenstadt wurde der Verkauf der Bank Burgenland an die Grazer Wechselseitige (GraWe) besiegelt. Die Bank wechselt um 100,3 Mio. Euro den Besitzer. Landeshauptmann Hans Niessl (S), Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl (V) und Finanzlandesrat Helmut Bieler (S) sowie für die GraWe Generaldirektor Othmar Ederer und sein Stellvetreter Siegfried Grigg unterzeichneten am Vormittag den Kaufvertrag.

Termin für das Closing - also für den Aktienübertrag - ist der 30. Juni.

Nach der Einigung über den Eigentümerwechsel war der Vertrag bereits am Sonntag paraphiert worden. Die Landesregierung fasste am Dienstag einen einstimmigen Beschluss. Der Landtag werde den Kaufvertrag "mit cirka 90-prozentiger Mehrheit" am 16. März beschließen, sagte Niessl bei der Unterzeichnunug.

"Grundlage unserer Beschlüsse war eine eindeutige Empfehlung unserer Beraterbank HSBC", erklärte der Landeshauptmann. Zustande gekommen sei der Vertrag auf Basis eines transparenten, EU-konformen Bieterverfahrens.

Am Donnerstag tagte der GraWe-Aufsichtsrat zu dem Bankenkauf, Details zum Kaufvertrag und die Strategien, die man mit der Bank Burgenland verfolgen wolle, seien nochmals dargelegt worden, so GraWe-Generaldirektor Ederer: "Wir haben eine einstimmige Zustimmung des Aufsichtsrates erhalten", für die GraWe sei damit der Weg frei.

Man habe nun ausschließlich noch Prüfungen der Behörden vor sich: "Wir sind zuversichtlich, dass diese Prüfungen problemlos vonstatten gehen, weil diese Behörden unseren Konzern aus Jahrzehntelanger Prüftätigkeit kennen", meinte Ederer. Er gehe davon aus, "dass wir alles in die richtige Reihe gebracht haben" und dass man vereinbarungsgemäß nach der heutigen Unterfertigung an die Umsetzung dieses Vertrages gehen könne, um ihn spätestens zum 30. Juni abgeschlossen zu haben.

(apa/red)